Thursday, April 23, 2020

19 – Wie es mit Sportverein und Fitnessstudio in der Coronakrise weitergehen kann

19 – Wie es mit Sportverein und Fitnessstudio in der Coronakrise weitergehen kann:

Der Sportbetrieb im Verein ruht wegen der Coronavirus-Pandemie. Doch auch im organisierten Breitensport erhofft man sich, von der schrittweisen Lockerung der Maßnahmen zu profitieren.

Wann kann Sport im Verein wieder stattfinden?

Eine eindeutige Antwort auf diese Frage gibt es noch nicht. Der Präsident des Bayerischen Landessportbunds, Jörg Ammon, sagte dem Deutschlandfunk, er stehe in regelmäßigem und engem Austausch mit Vertretern der Bayerischen Staatsregierung. Derzeit werde ein Konzept für die Freigabe bestimmter Sportarten erarbeitet, das voraussichtlich ab Anfang Mai in Kraft treten soll. Ziel sein die schrittweise Wiederaufnahme des Sportbetriebs und die Öffnung von Sportanlagen und Sportstätten. Dabei spielt die Expertise von Virologen und Sportmedizinern eine große Rolle.

Im Landessportbund NRW erhofft man sich, dass das Thema beim nächsten Treffen der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten Ende April auf der Tagesordnung ist. Sprecher Frank-Michael Rall sagte ebenfalls dem Deutschlandfunk, der LSB hoffe, dass „ab dem 4. Mai ein schrittweiser Wiedereinstieg in den Sportalltag an der Basis gelingen könne“. Man bemühe sich derzeit gemeinsam mit der Staatskanzlei NRW, dies zu erreichen. Allerdings wolle man in Nordrhein-Westfalen keinen Alleingang. Was man im Landessportbund NRW mit der Staatskanzlei in Düsseldorf berate, finde in anderen Bundesländern auch statt. Das bestätigte Auch wenn es keine Sicherheit gebe, dass dieser Termin so eingehalten werden könne, zeigte Rall sich zuversichtlich, dass der Sport in dieser Runde zu Gehör komme.

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Laschet sprach sich dafür aus, Sportangebote im Kinder- und Jugendbereich alsbald wieder zu ermöglichen. Der CDU-Politiker sagte der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, die Lebenswirklichkeit vieler Kinder sei durch die Corona-Politik aus dem Blick geraten: „Wenn die Jugendlichen jetzt alle in Shoppingmalls gehen oder sich in Parks treffen, statt auf den Sportplatz zu gehen, ist das ja auch nicht Sinn der Sache.“ Kanzlerin Merkel hatte zuletzt die Debatte über Lockerungen kritisiert.

Wer darf dann wieder Sport im Verein treiben?

Das wird davon abhängen, ob die zehn Leitplanken des Deutschen Olympischen Sportbundes eingehalten werden können, unter denen sich der organisierte Sport ein stufenweises Wiederaufleben des Vereinssports vorstellt. (Dazu finden Sie hier einen Hintergrundbeitrag der DLF-Sportredaktion.) Die Leitplanken sind: Distanzregeln einhalten, Körperkontakte auf das Minimum reduzieren, Freiluftaktivitäten präferieren, Hygieneregeln einhalten, Umkleiden und Duschen zu Hause, Fahrgemeinschaften vorübergehend aussetzen, Veranstaltungen wie Mitgliederversammlungen und Feste unterlassen, Trainingsgruppen verkleinern, Angehörige von Risikogruppen besonders schützen und generell Risiken in allen Bereichen minimieren.

Frank-Michael Rall vom LSB NRW betont, dass kontaktarme Sportarten wie Tennis und Golf es leichter haben werden als Kontaktsportarten wie Handball, Karate oder Judo. Es sei Aufgabe der Fachverbände, unter Beachtung der Leitplanken durchzuführen, was Sinn ergebe, und dann möglicherweise in Kleingruppen mit Abstand stundenweise die Sportstätten wieder zu eröffnen. DOSB-Chef Alfons Hörmann betonte allerdings im SWR, dass es keine Sonderlösung für einzelne Sportarten geben dürfe.

Gibt es im Moment Ausnahmen vom Vereinssportverbot?

Der Sportbetrieb ruht. Aber, betont Jörg Ammon, Wassersport auf natürlichen Gewässern wie etwa Schwimmen, Segeln oder Rudern, aber auch Reiten oder Fahrradfahren seien erlaubt. Zudem finden einige Veranstaltungen online statt: Trainer können die Zeit nutzen, um sich weiterzubilden. Turnen, Gymnastik, Kraftsport – für unterschiedliche Sportarten gibt es Internet-Kurse. Die BLSV-Kampagne #Zamfitbleim verfügt bereits über eine Playlist mit über 250 Vereinsvideos. Neben diesem Mitmachangebot finden mittlerweile auch Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen online statt, führte Ammon aus.

Rheinland-Pfalz hat inzwischen einige gesetzliche Lockerungen im Bereich des Sports vorgenommen. Seit Montag dürfen einige Sportanlagen wieder alleine, zu zweit oder mit Personen des eigenen Hausstands für den Trainingsbetrieb genutzt werden, sofern die gebotenen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden können. Zudem muss der Träger der jeweiligen Sportstätte einer Nutzung vorher ausdrücklich zustimmen. Die Lockerung betrifft Individualsportarten im Freien, wie beispielsweise Rudern, Segeln, Tennis, Luftsport, Leichtathletik, Golf oder Reiten und ähnliche Sportarten, bei denen das Kontaktverbot und der Mindestabstand eingehalten werden können.

Die Stadt Brandenburg an der Havel hat Vereinssport unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln bereits wieder zugelassen. Das erklärte der Oberbürgermeister der Stadt, Steffen Scheller, am Montag. Demnach ist Individualsport auf dem Gelände von Vereinen wieder erlaubt – allerdings soll er weiter allein, zu zweit oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Haushalts betrieben werden. Auf dem Gelände des jeweiligen Vereins dürften Motorboote, Segelboote, Surfbretter, Paddelboote, Ruderboote oder Stand-up-Paddling genutzt werden. Gesetzlich sind laut Scheller Ausnahmen von der Untersagung des Sportbetriebes in begründeten Einzelfällen zugelassen, wenn sie vom zuständigen Gesundheitsamt genehmigt werden.

Reiten ist unter bestimmten Bedingungen weiter erlaubt. Pferdehalter dürfen zu ihren Tieren, da die Versorgung und Gesunderhaltung der Tiere sichergestellt sein muss. Dazu müssen die Tiere auch geritten werden. Tabu sind derzeit aber unter anderem Ponyreiten und Reitunterricht in Gruppen, Reiterferien, Spring- und Dressurturniere und Ausritte in Gruppen.

Laufen den Sportvereinen die Mitglieder weg?

Die Mitglieder zahlen Beiträge, erhalten aber keine Leistungen. Doch von einem Mitgliederschwund oder einer Austrittswelle kann laut Landessportbund NRW zur Zeit nicht die Rede sein. LSB NRW-Sprecher Rall vergleicht die aktuelle Situation mit der Flüchtlingskrise 2015, als monatelang Sporthallen als Notunterkünfte belegt waren. Im Einzelfall könne es aber natürlich Vereine geben, die einige Mitglieder verlören.

Aus Bayern heißt es zwar, die Situation sei sehr ernst und viele Vereine müssten mit finanziellen Verlusten rechnen. Dennoch glaube man, so Jörg Ammon, dass der Vereinssport in den nächsten Monaten sogar einen noch größeren Stellenwert in der Gesellschaft einnehmen werde. Das liege vor allem daran, dass Urlaubsreisen in naher Zukunft nicht möglich seien und die Menschen ihre Freizeit in der Heimat und somit auch im Sportverein verbringen. Er spricht von einer derzeit „enorme Solidarität“ und richtet den Apell: dem Verein treu bleiben!

Wie schwer trifft die Corona-Krise die Vereine finanziell?

Auch wenn die meisten Mitglieder weiter zahlen: Ausgefallene Turniere, Tagungen, Feiern – all das macht den Vereinen zu schaffen. Währenddessen laufen viele Kosten weiter. Daher gehen auch Sportvereine in Kurzarbeit.

Das Land NRW hat für den Sport zehn Millionen Euro Hilfen zur Verfügung gestellt. Seit knapp einer Woche können die Mittel beantragt werden. Laut LSB NRW haben bisher 230 Vereine Fördermittel beantragt, 1,5 Millionen Euro wurden demnach abgerufen. „Da können die Vereine, die eben unterhalb der wirtschaftlichen Tätigkeit sind, aber dennoch erhebliche Einnahmeausfälle haben und uns das auch an ihren Wirtschaftsplänen zeigen können, ihre Bedürfnisse geltend machen“, sagte die NRW-Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, im Dlf.

Der Sportökonom Frank Daumann hingegen bezweifelte in diesem Programm den Sinn staatlicher Hilfen für den Sport. „Wem nützt es denn, wenn ich Sport treibe? Ich bin doch in erster Linie der Nutznießer. Ist da die Notwendigkeit für eine staatliche Förderung? Ich würde sagen, nein!“

Was ist mit Fitnessstudios?

Fitnessstudios arbeiten meist kommerziell und sind losgelöst vom Vereinssport. Vereinseigene Fitnessstudios sind derzeit genauso geschlossen wie rein gewerbliche. Auch Mitglieder der Studios müssen also eine mögliche Lockerung durch die Politik abwarten. Ein Betreiber aus Bielefeld wollte per Eilverfahren die Öffnung erzwingen, scheiterte aber vor dem Oberverwaltungsgericht. Um die Infektionsdynamik zu bremsen und die Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden, seien die Betriebsuntersagungen notwendig, um persönliche menschliche Kontakte zu minimieren, heißt es in der Begründung. Beim Sport im Fitnessstudio würden Kontakte entstehen, die Infektionen begünstigten. Das gelte sowohl für Gruppen als auch fürs Einzeltraining an Geräten.

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Schlüsselfaktoren für ein Tennisplatzbauprojekt

Schlüsselfaktoren für ein Tennisplatzbauprojekt:

Tennis ist nicht nur ein beliebter Zuschauersport, sondern auch ein Sport, der von Tausenden von Menschen auf der ganzen Welt gespielt wird. Aufgrund seiner Beliebtheit entscheiden sich viele Immobilien (sowohl gewerbliche als auch private) und Eigentümer von Einrichtungen dafür, Tennisplätze auf ihrem Anwesen errichten zu lassen.

Egal, ob Sie ein Profi- oder Amateur-Tennisspieler oder einfach ein begeisterter Anhänger dieses Sports sind und einen eigenen Tennisplatz für den privaten oder kommerziellen Gebrauch haben möchten, diese Entscheidung sollte nicht leichtfertig getroffen werden. Es ist nicht etwas, das auch aus einer Laune heraus getan werden sollte. Dies liegt daran, dass viel Planung und Vorbereitung in den Bau eines guten Tennisplatzes investiert wird.

Wenn Sie daran interessiert sind, einen Tennisplatz auf Ihrem Grundstück errichten zu lassen, müssen Sie bestimmte wichtige Faktoren berücksichtigen, bevor Sie sich endgültig für dieses Projekt entscheiden. Diese Faktoren umfassen Folgendes:

Der Bereich für das Gericht. Es versteht sich von selbst, dass Sie genügend Platz haben müssen, um drinnen oder draußen einen Tennisplatz zu bauen. Ein regulärer Einzelplatz sollte mindestens 55 Fuß breit und 115 Fuß lang sein, und die Standardgröße für einen regulären Doppel-Tennisplatz ist 60 Fuß breit und 120 Fuß breit. Diese Messungen spiegeln jedoch nur das Gericht selbst wider. Wenn Sie einen Außenplatz wünschen, wird zusätzlicher Platz für Entwässerung, Landschaftsgestaltung und Umzäunung benötigt. Wenn Sie einen professionellen Platz mit Annehmlichkeiten oder Funktionen für Spieler und Zuschauer suchen, benötigen Sie noch mehr Platz.

Die Art des Gerichts. Ein Tennisplatz, der auch als Platzzusammensetzung bezeichnet wird, kann als „hart“ (Asphalt oder Beton) oder „weich“ (Ton oder Gras) klassifiziert werden. Gegenwärtig gibt es auch „gepolsterte“ Plätze, bei denen eine elastische Oberfläche wie Polypropylen über Asphalt oder Beton platziert oder installiert wird. Im Allgemeinen ermöglichen weichere Plätze langsamere Bälle und schonen den Körper. Sie erfordern jedoch wesentlich mehr Instandhaltung als Hartplätze. Hartplätze hingegen erfordern im Voraus eine größere Investition, verursachen jedoch im Laufe der Zeit weniger Wartungskosten.

Die Standortvorbereitung funktioniert. Schließlich können Sie alle Pläne für ein Gericht loswerden, wenn Ihr Eigentum auf einer nicht ordnungsgemäß gebauten Platte oder auf einer Platte steht, die auf einem ungeeigneten Untergrund gebaut ist. Wenn das Gebiet uneben, sumpfig oder felsig ist, fallen auch höhere Vorbereitungskosten an. Das Vorhandensein von expansivem Boden, organischem Boden oder Torfboden, hohem Grundwasser und Abfallstoffen in Ihrem Land wirkt sich auch negativ auf Ihre Baupläne aus. Erfahrene Bauherren empfehlen, Ihr Grundstück vor Baubeginn einer Bodenanalyse zu unterziehen, um den Erfolg Ihres Projekts sicherzustellen.

Lerne mehr über Tennisplatzbau hier.

Quelle by Barbara Greene



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DEL-Boss Gernot Tripcke über den Saison-Abbruch und Geisterspiele im Eishockey: „Schwer darstellbar“

DEL-Boss Gernot Tripcke über den Saison-Abbruch und Geisterspiele im Eishockey: „Schwer darstellbar“:

Herr Tripcke, die DEL hat die Saison am 10. März beendet und die bevorstehenden Playoffs abgesagt, ohne einen Meister zu ermitteln. Sind sie froh, sich nicht mit Planspielen beschäftigen zu müssen?

Gernot Tripcke (52): Bei uns war die Hauptrunde gerade beendet, das war Glück im Unglück. Die Saison ist also passé – das gilt im Guten wie im Bösen. Wir können definitiv nichts mehr aufholen, der wirtschaftliche Schaden steht fest und ist unwiderruflich. Auf der anderen Seite können wir aber in Ruhe die neue Saison planen und wir versuchen, die Einbußen durch den Ausfall der Playoffs irgendwie zu kompensieren.

Wie teuer kommt der DEL das frühzeitige Saisonende zu stehen – und mit welchen Maßnahmen versucht die Liga gegenzusteuern?

Wir rechnen mit einem Ausfall von 15 bis 20 Millionen Euro für den Ligaverband. Nun geht es bei den Klubs und auch bei uns darum, die möglichen Maßnahmen wie Kurzarbeitergeld und Liquiditätshilfen in Anspruch zu nehmen. Und wir hoffen darauf, dass die Zuschauer nach der Krise umso mehr Lust auf Live-Sport haben.

Gespräche mit Sponsoren sind in diesen Tagen besonders schwierig. Inwiefern erhoffen Sie sich dort ein ähnliches Jetzt-erst-recht-Denken wie beim Publikum?

Natürlich ist das ein möglicher Ansatzpunkt bei bestehenden und potenziellen neuen Partnern. Auf der einen Seite haben es viele Unternehmen schwer, auf der anderen Seite können sie gerade jetzt ein Zeichen setzen, wenn sie dem Sport verbunden bleiben. Das dürfte den Fans dann sicher nicht verborgen bleiben. Wir merken gerade, wie wichtig der Sport im Leben vieler Menschen ist.

Wie gehen die Vereine in dieser Lage damit um, die neue Saison zu planen?

Die Klubs arbeiten derzeit darauf hin und sind guten Mutes, dass die neue Spielzeit regulär im September beginnt. Und dabei ist es extrem wichtig, dass wir wieder mit Zuschauern spielen können, denn das ist unser Geschäftsmodell. Geisterspiele sind gerade im Eishockey besonders schwer darstellbar aus wirtschaftlicher Sicht.

Die Lizenzierung steht wie geplant Mitte Mai an. Inwiefern werden Sie Zugeständnisse machen, was die Vergabe der Liga-Zulassung betrifft?

Grundsätzlich dient die Lizenzprüfung nicht dem Selbstzweck, sondern stellt sicher, dass ein Klub wirtschaftsfähig ist und die Liga nicht mitten in der Saison um ein Mitglied verringert werden muss. Es würde keinen Sinn ergeben, bei der Lizenzierung nachsichtiger zu sein, weil das am Ende keinem nützt.

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Ab der neuen Saison gibt es wieder einen sportlichen Auf- und Abstieg. Werden Sie an diesem Plan angesichts der finanziell ebenfalls stark betroffenen Zweitligisten festhalten?

Es handelt sich um einen Vertrag zwischen erster und zweiter Liga, dem alle Klubs zugestimmt haben. Von unserer Seite wird der Auf- und Abstieg wie vereinbart eingeführt, daran halten wir fest. Ob dann womöglich weniger Zweitligisten einen Lizenzierungsantrag stellen, kann ich jetzt natürlich noch nicht bewerten.

Ein besonderes Anliegen ist Ihnen die im Mai anstehende Zahlung an die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG), der Unfallversicherung für Profisportler. Auch der DFB hat bereits angemahnt, dass nun hohe Kosten auf die Drittligisten zukommen.

Es sind nicht nur hohe Zahlungen, sondern durch eine kürzlich bekannt gewordene Erhöhung auch noch höhere als im Budget der Klubs ohnehin veranschlagt – und das in einer Zeit, wo ein erheblicher Teil der Einnahmen weggefallen ist. Es geht hier um hohe sechststellige Summen pro Verein, die schon länger in keinem Verhältnis mehr zu den von unseren Klubs verursachten Kosten stehen. Wir minimieren das Verletzungsrisiko seit Jahren mit zahlreichen präventiven Maßnahmen. Hier müssen von der Politik und Regierung dringend Anpassungen an den Vorgaben für die VBG vorgenommen werden.

Klären Sie uns doch bitte auf.

Die DEL-Klubs sollen in diesem Jahr im Schnitt fast 700.000 Euro an die VBG bezahlen, die Beiträge wurden wie erwähnt nachträglich um fast 20 Prozent erhöht. Im kommenden Jahr steht eine erneute Erhöhung um weitere circa 30 Prozent an. Dann zahlen die Klubs bis zu dreimal so viele Beiträge, wie sie Kosten verursachen. Gerade in der aktuellen Krisenzeit wird es nur über Stundungen und Erlasse seitens der VBG gehen können, weil derartige Belastungen für die Klubs derzeit nicht zu stemmen sind. Und für die Zukunft muss das System dringend zeitnah reformiert werden.



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Ladenöffnungen:  Bewusste Körbchen-Knappheit vor den Geschäften in Oberhavel

Ladenöffnungen:  Bewusste Körbchen-Knappheit vor den Geschäften in Oberhavel:

Oberhavel (MOZ)
Wer aktuell den Fahrradladen von Mario Klaas in der Bernauer Straße in Oranienburg betritt, wird mit einem riesengroßen Lächeln begrüßt. „Besser könnte es uns nicht gehen!“, sagt der Inhaber strahlend. Das Telefon klingelt, die Kunden kommen, er habe am Mittwochvormittag gleich zwei Fahrräder verkauft. „Ich bin einfach froh.“

Als er, wie fast alle anderen auch, vor fünf Wochen den Laden schließen musste, sah die Welt noch ganz anders aus. Damals war die Sorge groß, dass der Umsatzverlust gerade zu Saisonbeginn ein für alle mal verloren sei. „Ich habe damals hochgerechnet, dass ich bis ­zu ­30 000 Euro verlieren würde“, sagt Mario Klaas. Doch die Soforthilfe des Landes in Höhe von 9 000 Euro habe ihn gerettet – und jetzt gehe es ihm durch den Kundenandrang „wirtschaftlich richtig gut.“

Allerdings können nicht alle von einem solchen Kundenandrang sprechen. In Oranienburg berichten die Händler meistens von wenig bis normaler Kundenanzahl. So auch Olivia Taubenheim im Modeladen „BlackWhit“. Maximal drei Personen dürfen gleichzeitig in den kleinen Shop, doch eine Schlange bildet sich deshalb nicht vor der Tür. „Ich freue mich natürlich, dass die Leute wieder kommen können.“ Die meisten Kunden seien erleichtert, dass wieder ein wenig Normalität eingekehrt sei. „Viele sind sogar wütend, sie haben einfach die Schnauze voll“, so die Verkäuferin.

Für Thoralf Müller im An- und Verkaufsladen „Findling“ konnte es am Mittwochmorgen noch nicht sofort losgehen. „Ich habe zwei Kinder und meine Frau arbeitet im Krankenhaus. Da das mit der Notfallbetreuung noch nicht ganz geklärt ist, musste ich erst gucken, wohin ich die zwei Kleinen bringen kann“, sagt er. Obwohl die Verluste im Laden schon groß seien, sieht Müller das Positive: „Ich habe privat sehr viel geschafft, konnte viel gute Zeit mit den Kindern verbringen. Ich habe mich wirklich sehr entschleunigt.“

So geht es auch Beatrice Baron, die in Glienicke das Modengeschäft „Emma B“ betreibt. Sie hat die Schließzeit im Kreise ihrer Familie genossen. Jetzt aber freue sie sich, ihre Kundinnen wiederzusehen. Die sonst übliche herzliche Begrüßung durch Umarmung fällt aber weiterhin aus. Sie lässt maximal vier Personen in ihre Boutique.

Im Schildower „Scrio“, ein Geschäft für Schul- und Schreibwaren, deckten sich die Kunden mit Bastelmaterial für die Kinder ein. „Überraschend waren auch Bleistifte sehr gefragt“, sagt Verkäuferin Sabrina Schönewald. Druckerpatronen gingen auch sehr gut. Fünf Personen dürfen gleichzeitig das Schildower Geschäft betreten. Deshalb stehen auch nur fünf Körbe am Eingang. Wenn keiner mehr da ist, muss gewartet werden. Im Laden gibt es Desinfektionsmittel für die Kunden. Das Personal an der Kasse wird durch eine provisorische Folienwand geschützt. „Die Plexiglasscheibe ist nicht mehr rechtzeitig gekommen“, sagt Sabrina Schönewald.

Wie erwartet gering war das Interesse an neuen Rädern in „Schmutzlers Fahrradladen“ in Hohen Neuendorf. „Die Discounter und Kaufhallen haben unser Frühjahrsgeschäft übernommen“, sagt Heidemarie Schmutzler. Jetzt kämen die Kunden nur, wenn sie Hilfe bei der Montage bräuchten. Eigentlich macht sie das nur als Service. Doch die Zeiten haben sich geändert. Klagen will sie trotzdem nicht. Die Rentnerin, die nur noch für einen kleinen Zuverdienst in ihrem Laden steht, hat sogar ihren Antrag auf Soforthilfe zurückgezogen. „Das brauchen andere dringender.“ Außerdem sei ihr der bürokratische Aufwand zu hoch.

Das hat auch Rosemarie Haubenthal bitter erfahren – einmal mehr sogar. Die Fürstenbergerin ist nämlich eine erfahrene Einzelhändlerin. Direkt in der Altstadt betreibt sie ihre Boutique für Mode und Geschenke. Bis einschließlich Dienstag war der Laden dicht. Nun trudeln allmählich wieder Kunden ein. „Aber auf den fixen Kosten bleibe ich sitzen, die wochenlange Schließung hole ich bei den Umsätzen nicht mehr auf“, klagt sie. Vor allem aber: Sie habe sofort einen Antrag auf Überbrückung beim Land gestellt. Die Bürokratie sei so groß, dass sie noch immer nicht wisse, ob, wann und wie viel Geld sie erhalte. „Und das ausgerechnet in meinem sonst umsatzstärksten Monat“, so Haubenthal.

Matthias Paul, Betreiber des Nordlicht-Kanuverleihs in Fürstenberg, freut sich dagegen, dass Wassersport wieder möglich ist, wenngleich unter Auflagen. Aber: „Mir schwant nichts Gutes, bis jetzt habe ich noch überhaupt keine Buchung für den Sommer“, warnt Paul.

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Linz AG lenkt ein: Zwei Klubs in der höchsten Eishockey-Spielklasse?

Linz AG lenkt ein: Zwei Klubs in der höchsten Eishockey-Spielklasse?:

Es ist jetzt nicht so, dass Österreichs Eishockey-Szene Spitzenklubs, die das nötige Kleingeld und auch die Rahmenbedingungen haben, wie Sand am Meer serviert. Es verwundert demnach nicht, dass es zuletzt in der Saison 2000/01 – damals wagten übrigens die Black Wings unter dem damaligen Präsidenten Wolfgang Steinmayr den Sprung ins Oberhaus – zwei Erstliga-Mannschaften aus ein und derselben Stadt gab. Das waren der rot-weiß-rote Rekordmeister KAC und der DEK Schellander aus Klagenfurt.

Mittlerweile haben sich die Zeiten geändert, die Meisterschaft ist viel professioneller geworden und nicht für „jedermann“ offen. Trotzdem könnte sich angesichts der gestrigen Aussendung der Linz AG – rein theoretisch – die Situation ergeben, dass sowohl der von Peter Freunschlag geführte EHC Black Wings Linz als auch der neue Eishockey-Verein Linz in der höchsten Spielklasse mit dem neuen Titelsponsor bet-at-home dem Puck nachlaufen. Realistisch ist das freilich nicht.

Das Tauziehen um die Halle

Die stadteigene Linz AG, Betreiber der 4865 Zuschauer fassenden Arena an der Unteren Donaulände, lenkte im Konflikt mit Freunschlag ein.

Die Linz AG hatte am 14. April angekündigt, den am 30. April auslaufenden Pachtvertrag mit den Black Wings nicht zu verlängern, weil „uns die Ereignisse der letzten Wochen an einen Punkt gebracht haben, an dem wir kein Vertrauen mehr in die aktuelle Führung haben“, sagte Linz-AG-Generaldirektor Erich Haider.

Freunschlag antwortete emotional und pochte auf „das Recht auf die Halle“. Der 50-jährige Unternehmer untermauerte seinen Gedankengang in einem Anwaltsbrief an die Linz AG. Durch die Umbauarbeiten an und in der Halle habe sich das Nutzungsübereinkommen verändert. Dieses soll laut Freunschlag ab 1. Mai gültig sein und so lange Bestand haben, solange die Black Wings in der höchsten Liga spielen. Sollte im Falle einer Klage ein Gericht zu einer anderen Meinung gelangen, würden Freunschlags Black Wings Schadenersatzansprüche in sechsstelliger Höhe stellen. Und zwar wegen der Investitionen in die Arena.

Die Linz AG hat nun auf dieses Schreiben reagiert. Und zwar unter dem Titel „Gemeinsames Ziel: Linzer Eishockey soll höchstklassig bleiben“. Die Linz AG verteidigte ihren ursprünglichen Schritt der Nichtverlängerung des Pachtvertrages mit dem Argument, dass „seit August 2019 bis März 2020 mehrere Gespräche über ein neues Nutzungsübereinkommen geführt wurden, allerdings keine Einigung erzielt werden konnte“.

„Gespräche wieder aufnehmen“

Es brauche demnach eine vertragliche Vereinbarung. „Die Linz Service GmbH erklärt sich bereit, auf Basis der am Montag vom EHC Black Wings Linz vorgelegten konkretisierten Unterlagen (…) Gespräche für die Verlängerung der Hallennutzung wieder aufzunehmen“, hieß es. Bereits jetzt stehen die beiden Eishallen bis zu neun Eishockeyvereinen zur Verfügung. Und: „Durch den zuletzt erfolgten Garderobenausbau ist die Nutzung der Eishallen für zwei höchstklassig spielende Eishockey-Vereine möglich.“

Welche Auswirkungen diese Entscheidung auf die Lizenzvergabe in der Eishockeyliga haben wird, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Der von Freunschlag geführte EHC Black Wings Linz hat eine gültige Lizenz für die Saison 2020/21, der neu gegründete Eishockey-Verein Linz bemüht sich derzeit um eine solche. Das Aufnahmeverfahren der Bratislava Capitals befindet sich in der finalen Phase. Wird es bald 13 statt elf Vereine in der höchsten Spielklasse geben? Mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht.

„Wir bekennen uns natürlich zum Standort Linz, eine Lösung muss aber innerhalb der Linzer Eishockey-Familie gefunden werden“, sagte Liga-Geschäftsführer Christian Feichtinger am Dienstag nach Ostern. Nach einer Einigung zwischen den beiden Klubs sieht es – Stand jetzt – aber nicht aus.

„Gemeinsames Ziel: Linzer Eishockey soll höchstklassig bleiben 

Die Linzer Eishallen stehen mehreren Eishockey-Vereinen zur Verfügung

Artikel von

Alexander Zambarloukos

Redakteur Sport

Alexander Zambarloukos
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Wednesday, April 22, 2020

Corona-Regeln:  Lockerungen beim Sport in Oder-Spree

Corona-Regeln:  Lockerungen beim Sport in Oder-Spree:

Beeskow (MOZ)
Der Landkreis Oder-Spree hat bestätigt, dass die Allgemeinverfügung zur Einschränkung des Wasserports im Kreis ausgelaufen ist. Das bedeutet, dass Slipanlagen wieder benutzt werden dürfen und Bootstouren mit Angehörigen des eigenen Haushalts erlaubt sind. Marinas bleiben aber geschlossen, auch der gewerbliche Bootsverleih sei nicht erlaubt, so ein Sprecher der Kreisverwaltung. Allerdings dürfen an den Booten Reparatur- und Wartungsarbeiten ausgeführt werden. Auch auf dem Wasser gelte es, die Abstandsregeln und Hygienevorschriften der Eindämmungsverordnung einzuhalten, betont Christian Stauch, persönlicher Referent von Landrat Rolf Lindemann.

Die Stadt Beeskow hat auf die neuen Regeln bereits reagiert. Die Betonblöcke vor den Slipanlagen an der Spree in der Gartenstraße und auf der Spreeinsel sind weggeräumt, Boote können dort wieder ins Wasser gelassen werden.

Noch nicht ganz klar ist, wie die Badesaison ablaufen wird. Der eigentlich für den 15. Mai geplante Start ist jedenfalls bis weit in den Sommer verschoben worden. Wenn man sich an die Abstandsregeln halte, sei ein Sprung in den See oder die Spree aber gestattet, sagt Stauch. Das entspricht auch dem vom Land ausgegebenen Motto: „Individueller Sport ist auch zu Corona-Zeiten erlaubt – aber nur mit Abstand“.

Generell bleibt der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimmbädern, Fitness- und Tanzstudios untersagt. Auch Zusammenkünfte in Vereinen sowie in Sport- und Freizeiteinrichtungen sind nicht erlaubt. Der Beeskower Bürgermeister Frank Steffen betont deshalb auch, dass das Sport- und Freizeitzentrum nach wie vor geschlossen ist.

Allerdings sind Ausnahmen möglich. Wenn der Verein auf seinem Gelände die Einhaltung des Abstandsgebots garantieren kann, ist Sport möglich. Dazu muss beim Landkreis eine Genehmigung beantragt werden. Dies sei, so Christian Stauch, formlos per E-Mail möglich. Für die Genehmigung selbst sei dann das Gesundheitsamt zuständig. Unabhängig von allen Regelungen lautet die Empfehlung des Landes zudem, dass bei Sport und Bewegung an frischer Luft belebte Orte und Wege zu meiden sind.

Der Landkreis hat zudem angekündigt, dass ab kommender Woche Montag der öffentlichen Nahverkehr wieder nach dem regulären Fahrplan unterwegs ist. Ursprünglich sollte der Ferienfahrplan mindestens bis Ende des Monats dauern. Grund dafür ist, dass die Schulen nach und nach wieder öffnen sollen. Auch wenn das genaue Prozedere dafür noch nicht klar sei, wolle man garantieren, dass die Schulbusse verlässlich fahren.

Die Zahl der nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus infizierten Personen hat sich nach Angaben der Kreisverwaltung von 105 auf 110 Personen erhöht. 74 der erkrankten Personen sind inzwischen geheilt und eine Person ist verstorben. Erfasst sind in dieser Statistik nur Einwohner des Landkreises Oder-Spree.

Wer eine Ausnahmegenehmigung zur Nutzung von Sportanlagen erlangen möchte, kann sein Vorhaben formlos in einer E-Mail schildern und diese an buero.landrat@l-os.de schicken. Einen Bescheid erhält man dann, gegebenenfalls nach einer Besichtigung vor Ort, durch das Gesundheitsamt. Wichtig ist, dass auch beim Sport die Abstandsverordnung eingehalten werden kann. Teamsport ist nicht möglich.

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Der ÖSV steht parat: Der Plan für die Rückkehr auf Schnee steht

Der ÖSV steht parat: Der Plan für die Rückkehr auf Schnee steht:

Der ÖSV hat seine Hausaufgaben gemacht: Der Plan, wie man schon Anfang Mai wieder auf Schnee will, steht bis ins Detail – sogar eine Koch-Mannschaft für die Fahrer auf Trainingskurs wurde verpflichtet. Und: Heute wird über die Kader entschieden – nach neuem Modell.

Von Michael Schuen | 05.50 Uhr, 23. April 2020

ALPINE SKIING - team NOR, training
Am Gletscher soll bald wieder Betrieb sein – zumindest für die österreichischen Skifahrer © Gepa

 

Man muss den Österreichischen Skiverband nicht beklatschen und auch kein Fan sein – aber eines muss man ihm lassen: Er macht seine Hausaufgaben. Denn bereits jetzt hat der ÖSV einen detaillierten Plan, wie man auch im Skisport den Betrieb wieder hochfahren kann. Und zwar nicht nur beim Training in den diversen Olympiazentren, sondern auch auf Schnee, auf den Pisten. Seinen Ursprung hat das nicht zuletzt beim Präsidenten selbst. Denn Peter Schröcksnadel ist geschäftlich auch bei einem Pharmaprojekt involviert – dort geht es meist um Krebs-, aber auch um Malariaforschung. Und seitdem Covid-19 das Thema ist, eben auch um Corona. „Wir hatten sicher einen Informationsvorsprung“, sagt der Präsident auch selbst, „deshalb haben wir ja dann schnell unsere Leute heimgeholt.“

Der neue RTL-Trainer: Mike Pircher führte schon Hirscher zum Sieg

Und während dieser „Homeoffice“-Phase wurde penibel daran gearbeitet, vorbereitet zu sein. Sportdirektor Toni Giger, ein Mathematiker, beschäftigte sich zunächst viel „mit Wachstumsrechnungen“. Nicht viel weniger aber mit der Zeit danach, die er „in zwei Aktivitäten“ aufteilte: das Stützpunkttraining, in dem „wir eigene Kleingruppen haben, die sich nicht mit Athleten anderer Sportarten durchmischen sollen“, und das anstehende Schneetraining.

Zusammenarbeit mit Salzburger Labor

Ein Schlüssel für die Umsetzung des Plans, schon Anfang Mai wieder auf Ski gehen zu können, waren Testungen. Und hier hat der ÖSV, der beim Salzburger Labor Novogenia schon seit zwei Jahren DNA-Tests durchführen lässt, um die Ernährung optimal abstimmen zu können, den richtigen Zugang. „Wir haben PCR-Tests, die sind aber dort für jeden zu erwerben“, sagt Giger. Die Kosten trägt der Skiverband („Deshalb werden wir uns im Sommer selbst durch den Wegfall der Trainingslager in Südamerika oder Neuseeland nicht viel sparen“) natürlich selbst, Kapazitäten hat das Labor ebenso genügend.

SKI WELTCUP IN KITZBUeHEL: SLALOM DER HERREN: GIGER/SCHROeCKSNADEL
Sportdirektor Toni Giger hat getüftelt – und Präsident Peter Schröcksnadel einen genauen Plan vorgelegt. Foto © APA/EXPA/JOHANN GRODER

Der Plan: „Auf den Kursen gibt es nur kleine Gruppen, die bei der Anreise getestet werden. Dann bleiben sie mindestens acht Tage, damit ist die Inkubationszeit vorbei – und bevor sie wieder zurückfahren, gibt es nochmals Tests.“ So soll verhindert werden, dass der Virus zunächst ins Team eingeschleppt wird und – falls das misslingt – zumindest mit großer Sicherheit nicht nach außen getragen wird. Selbst Köche hat man schon organisiert, die ebenfalls wie die Teams während der Trainings in Isolation sind. Einzig offene Frage: „Die Unterbringung“, sagt Giger – aber auch die wird geklärt werden, daran zweifelt niemand.

Heute gibt es die Kader

Bereits heute gibt es die neuen Kader – da kann es auch die eine oder andere Überraschung geben. Denn die Teams werden „schlanker“, wie es Toni Giger ausdrückt. Soll heißen: Es werden einige nicht mehr Teil des Teams sein. Das liegt in einem neuen Kadermodell begründet – und auch das ist klar definiert: „Wir haben uns alle Erfolgsläufer angesehen – das sind die, die einmal im Weltcup auf dem Podest waren. Und wir haben uns angeschaut, welche Leistungen sie in welchem Alter erbracht haben.“ Aus all diesen Daten wurde eine Art „Korridor“ entworfen – alle, die innerhalb dieser Leitplanken sind, sind im Kader.

Allerdings, weiß Giger: „Uns ist klar, dass das keine Garantie ist, dass jeder, der im Korridor ist, gut wird. Und ebenso kann es sein, dass Leute außerhalb des Korridors erst danach explodieren.“ Deshalb gibt es auch klare Richtlinien, wie man, so man aus dem Kader fällt, wieder aufgenommen wird – welche Resultate es dafür zu welcher Zeit braucht.


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