Thursday, April 16, 2020

26 Corona-Todesfälle – 842 Covid-19-Infektionsfälle – weitere 48 Infizierte

26 Corona-Todesfälle – 842 Covid-19-Infektionsfälle – weitere 48 Infizierte:

Überblick – Alles zur Corona-Pandemie:

Update, Donnerstag, 15.35 Uhr:

Insgesamt 842 Corona-Fälle liegen mittlerweile (Stand: Donnerstag, 15 Uhr) im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein vor. Das bedeutet im Vergleich zum Mittwoch einen Anstieg um 48 Fälle. Je 24 Frauen und Männer wurden in den vergangenen 24 Stunden positiv auf das Virus getestet.

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Das Gesundheitsamt schickt die infizierten Personen vorschriftsmäßig in häusliche Quarantäne oder – je nach Schwere der Symptome – ins Krankenhaus. Selbiges gilt für die direkten Kontaktpersonen aller betroffenen Patienten. Die Zahl der genesenen Personen steigt um 29 auf nunmehr 148 Menschen, die jetzt nach einem Infekt wieder virenfrei sind und aus der Quarantäne entlassen werden konnten.

67 aller derzeit Infizierten müssen stationär behandelt werden (eine Person mehr als am Vortag). Sie sind auf die Kliniken in Traunstein und Trostberg verteilt. Seit gestern befinden sich unverändert zehn Personen in intensivmedizinischer Betreuung (fünf weniger als am Vortag). Sechs Patienten liegen in Traunstein und vier in Trostberg.

Zudem sind bei der Behörde seit Mittwochnachmittag vier weitere Todesmeldungen eingegangen. Bei den Verstorbenen handelt es sich um eine Frau und drei Männer im Alter von 80 und 91 Jahren. Bei allen vier Personen war zuvor die Viruserkrankung diagnostiziert worden. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 26 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus vor. Bereits von Dienstag auf Mittwoch waren vier Patienten mit einer Covid-19-Infektion verstorben.

Entwicklung der Infektionszahlen:

Nachrichten vom Mittwoch:

Update, Mittwoch, 15.43 Uhr:

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen im Landkreis steigt auf 794 Fälle. Das teilte das Landratsamt am Mittwochnachmittag mit. Das bedeutet im Vergleich zum Dienstag einen Anstieg um 23 Infektionen. 15 Frauen und acht Männer wurden in den vergangenen 24 Stunden positiv auf das Virus getestet.

Das Gesundheitsamt schickt die infizierten Personen vorschriftsmäßig in häusliche Quarantäne oder – je nach Schwere der Symptome – ins Krankenhaus. Selbiges gilt für die direkten Kontaktpersonen aller betroffenen Patienten. Die Zahl der genesenen Personen steigt um 24 auf nunmehr 119 Menschen, die jetzt nach einem Infekt wieder virenfrei sind und aus der Quarantäne entlassen werden konnten.

63 aller derzeit Infizierten müssen stationär in den Kliniken im Landkreis behandelt werden. Sie sind auf die Krankenhäuser in Traunstein und Trostberg verteilt. Zehn Personen befinden sich in intensivmedizinischer Betreuung (sechs Patienten in Traunstein und vier in Trostberg).

Seit Dienstag sind beim Gesundheitsamt zudem vier Todesmeldungen eingegangen. Die Verstorbenen – bei allen war eine Covid-19-Infektion diagnostiziert worden – waren zwischen 75 und 84 Jahre alt. Es handelt sich um eine Frau und drei Männer. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 22 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus vor.

Entwicklung der Infektionszahlen:

Update, Mittwoch, 11.34 Uhr:

Die Kontaktbeschränkung in Deutschland soll bis mindestens zum 3. Mai verlängert werden. Diese Information sickerte bereits vor der für heute Nachmittag angesetzten Konferenz von Bund und Ländern zum weiteren Vorgehen in der Corona-Krise durch. Kanzlerin Angela Merkel will mit den Ländern beraten, wie es mit den Beschränkungen für Bürger und Wirtschaft weitergehen soll.

Ein Überblick über die ersten Überlegungen:

  • Verlängerung der Kontaktbeschränkung bis 3. Mai
  • Schrittweise Öffnungen der Schulen
  • Auch Geschäfte wie Kfz- und Fahrradhandel, Buch- und Möbelhandel sowie Telekommunikationsunternehmen sollen wieder öffnen dürfen (bis 800 Quadratmeter Ladenfläche)
  • Öffnung von Museen, Zoos und Botanischen Gärten noch fraglich
  • Theater und Konzertveranstaltungen sollen weiter geschlossen bleiben
  • Maskenpflicht bleibt weiterhin umstritten
  • Auch Lockerungen beim Verbot von Gottesdiensten möglich

Zum Bericht: Bund für Verlängerung von Kontaktbeschränkung bis 3. Mai

Schulen in Bayern sollen geschlossen bleiben

Während das Bundesland Nordrhein-Westfalen die Schulen schnell wieder öffnen will, lehnt Bayerns Ministerpräsident Markus Söder dies klar ab. »Ich bin sehr zurückhaltend bei Schulen«, sagte der CSU-Chef im »heute-journal« des ZDF. Skeptisch sehe er auch, dass Grundschulen und Kitas als Erstes geöffnet werden sollen. »Da habe ich eine grundlegend andere Auffassung«, sagte er.

Es ist also möglich, dass die Schulpause wegen der Corona-Pandemie zumindest in Bayern noch länger als bis nach den Osterferien andauern wird. Allerdings werde derzeit ein abgestimmtes Vorgehen angestrebt. Der Fokus liegt dabei auf Abschlussklassen und der Sicherstellung von Abschlussprüfungen. Neben dem Schulverkehr sind auch Regelungen für Punkte wie das Pausengeschehen erforderlich.

Zum Bericht: Söder lehnt zeitnahe Schulöffnungen wie in NRW ab

Nachrichtenüberblick:

Nachrichten vom Dienstag:

Update, Dienstag, 15.43 Uhr:

Insgesamt 771 Corona-Fälle liegen mittlerweile (Stand: Dienstag, 15 Uhr) im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein vor. Das bedeutet im Vergleich zum Donnerstag einen Anstieg um 21 Fälle. 13 Frauen und acht Männer wurden in den vergangenen 24 Stunden positiv auf das Virus getestet.

Wie die Behörde mitteilte, werde ein gewisser Nachholeffekt der Osterfeiertage erwartet, da in den vergangenen Tagen die Prüfkapazitäten einiger Testlabore eingeschränkt waren. Der vergleichsweise geringe Anstieg der Fallzahlen am heutigen Dienstag nach Ostern ließe somit keine Rückschlüsse auf die allgemeine Entwicklung zu, so Michael Reithmeier, Pressesprecher des Landratsamtes. »Wir rechnen in den kommenden Tagen mit Nachholeffekten bei den Rückmeldungen der Testlabore«.

Entwicklung der Infektionszahlen:

Das Gesundheitsamt schickt die infizierten Personen vorschriftsmäßig in häusliche Quarantäne oder – je nach Schwere der Symptome – ins Krankenhaus. Selbiges gilt für die direkten Kontaktpersonen aller betroffenen Patienten. Die Zahl der genesenen Personen steigt um 15 auf insgesamt 95 Menschen, die jetzt nach einem Infekt wieder virenfrei sind und aus der Quarantäne entlassen werden konnten.

66 aller derzeit Infizierten müssen stationär behandelt werden. Sie sind auf die Kliniken in Traunstein und Trostberg verteilt. 12 Personen befinden sich in intensivmedizinischer Betreuung (fünf weniger als am Vortag). Acht Patienten liegen in Traunstein und vier in Trostberg. Es gibt seit Montag glücklicherweise keine weiteren Todesfälle. Damit liegt die Zahl der Verstorbenen unverändert bei 18.

Meldungen vom Montag:

Update, Montag, 16.00 Uhr:

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen mittlerweile insgesamt 750 bestätigte Corona-Fälle vor. Das Gesundheitsamt Traunstein ermittelt derzeit die Kontaktpersonen aller betroffenen Patienten und leitet die notwendigen Maßnahmen ein. Alle Personen werden medizinisch versorgt. 

Bitte beachten Sie: Der vergleichsweise geringe Anstieg der Fallzahlen am heutigen Ostermontag lässt aufgrund der eingeschränkten Tätigkeit einiger Testlabore über die Feiertage keine Rückschlüsse auf die allgemeine Entwicklung zu.

In den Kliniken im Landkreis Traunstein werden derzeit insgesamt 66 Coronavirus-Patienten behandelt, davon befinden sich 15 Patienten in intensivmedizinischer Betreuung (11 in Traunstein und 4 in Trostberg).

Beim Gesundheitsamt Traunstein ist seit der letzten Pressemitteilug eine Todesmeldung eingegangen. Bei der Verstorbenen handelt es sich um eine 87-jährige Frau. Es wurde auch eine COVID-19-Infektion diagnostiziert. Weitere Ermittlungen hierzu sind aktuell im Gesundheitsamt in Bearbeitung. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt 18 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus vor.

Datum Weiblich Männlich Gesamt
13.4.2020 372 378 750
12.4.2020 369 373 742
11.4.2020 356 368 724

Entwicklung der Infektionszahlen im Vergleich zum Vortag

Die Gesamtzahl gibt die Summe aller jemals gemeldeten Infektionen wieder. Dazu zählen auch Personen, die längst wieder gesund und virenfrei sind. Die Zahl kann also nur steigen, von ihr wird nichts mehr abgezogen.

Um die Verbreitung des Virus zu verlangsamen ist eine allgemeine Kontaktminimierung eines der effektivsten Mittel. Generell sollte besonders zu älteren oder vorerkrankten Menschen, die eine besondere Risikogruppe darstellen, jeder unnötige direkte Kontakt vermieden werden. Zudem empfehlen wir, dass die allgemeinen Hygieneregeln für richtiges Husten und Niesen sowie eine gute Händehygiene und der Verzicht auf Händeschütteln beachtet werden. Auf diese Weise kann jeder Einzelne seinen Beitrag zur Verlangsamung der Ausbreitung leisten – etwa indem er überlegt, ob und wann er wirklich nach draußen gehen muss.

Meldung vom Sonntag:

Update, Sonntag, 15.38 Uhr:

Dem Gesundheitsamt Traunstein liegen mittlerweile zum aktuellen Stand (12.04.2020, 15.30 Uhr) insgesamt 742 bestätigte Corona-Fälle vor. Derzeit werden die Kontaktpersonen aller betroffenen Patienten ermittelt und hierzu notwendige Maßnahmen vom Gesundheitsamt Traunstein eingeleitet. Alle Personen werden medizinisch versorgt. In den Kliniken im Landkreis Traunstein werden derzeit insgesamt 47 Coronavirus-Patienten behandelt, davon befinden sich 16 Patienten in intensivmedizinischer Betreuung. 11 davon werden intensivmedizinisch im Klinikum Traunstein behandelt und 5 im Klinikum Trostberg. Insgesamt wurden bis zum derzeitigen Stand 69 Personen geheilt, 17 Personen verstarben.

Datum Weiblich Männlich Gesamt
12.4.2020 369 373 742
11.4.2020 356 368 724

Entwicklung der Infektionszahlen im Vergleich zum Vortag

Update, 15.38 Uhr:

Zum Ende der Woche und zu Beginn der Osterzeit zeigt sich ein deutlicher Rückgang im Trend der Corona-Neuinfektionen im Landkreis: Neun Menschen – und damit im Vergleich zu den vergangenen Tagen relativ wenig – wurden seit Karfreitag positiv auf Covid-19 getestet. Damit steigt die Gesamtzahl aller nachgewiesenen Infekte im Landkreis Traunstein auf nunmehr 724 bestätigte Corona-Fälle an. Sechs Frauen und drei Männer wurden in den vergangenen 24 Stunden positiv auf das Virus getestet.

Das Gesundheitsamt schickt die infizierten Personen vorschriftsmäßig in häusliche Quarantäne oder – je nach Schwere der Symptome – ins Krankenhaus. Selbiges gilt für die direkten Kontaktpersonen aller betroffenen Patienten. Die Zahl der genesenen Personen steigt seit Freitag um drei auf insgesamt 43 Menschen, die jetzt nach einer Erkrankung wieder virenfrei sind und aus der Quarantäne entlassen werden konnten.

41 Infizierte müssen derzeit stationär behandelt werden. Das sind neun Personen weniger als am Vortag. Sie sind auf die Kliniken in Traunstein und Trostberg verteilt. 15 Personen befinden sich in intensivmedizinischer Betreuung (neun in Traunstein und sechs in Trostberg). Zum Glück ist seit Karfreitag kein weiterer Betroffener im Landkreis an einer Infektion verstorben.

Entwicklung der Infektionszahlen:

Nachrichten vom Freitag:

Update, Freitag, 15.42 Uhr:

Insgesamt 715 Corona-Fälle liegen mittlerweile (Stand: Freitag, 15.30 Uhr) im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein vor. Das bedeutet im Vergleich zum Donnerstag einen Anstieg um 69 Fälle. 39 Frauen und 30 Männer wurden in den vergangenen 24 Stunden positiv auf das Virus getestet.

Das Gesundheitsamt schickt die infizierten Personen vorschriftsmäßig in häusliche Quarantäne oder – je nach Schwere der Symptome – ins Krankenhaus. Selbiges gilt für die direkten Kontaktpersonen aller betroffenen Patienten. Die Zahl der genesenen Personen steigt um zwei auf insgesamt 40 Menschen, die jetzt nach einem Infekt wieder virenfrei sind und aus der Quarantäne entlassen werden konnten.

50 der 715 Infizierten müssen stationär behandelt werden. Sie sind auf die Kliniken in Traunstein und Trostberg verteilt. 17 Personen befinden sich in intensivmedizinischer Betreuung (elf Patienten in Traunstein und sechs in Trostberg). Glücklicherweise wurden seit Donnerstag keine weiteren Verstorbenen gemeldet.

Meldungen vom Donnerstag:

Update, Donnerstag, 15.30 Uhr:

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen mittlerweile insgesamt 646 bestätigte Corona-Fälle vor. Das Gesundheitsamt Traunstein ermittelt derzeit die Kontaktpersonen aller betroffenen Patienten und leitet die notwendigen Maßnahmen ein. Alle Personen werden medizinisch versorgt.

In den Kliniken im Landkreis Traunstein werden derzeit insgesamt 53 Coronavirus-Patienten behandelt, davon befinden sich 14 Patienten in intensivmedizinischer Betreuung (acht in Traunstein und sechs in Trostberg).

Beim Gesundheitsamt Traunstein sind seit der letzten Meldung zwei Todesmeldungen eingegangen. Bei den Verstorbenen handelt es sich um eine Frau und einen Mann (85 und 87 Jahre). Bei allen zwei Personen war eine COVID-19-Infektion diagnostiziert worden. 

Damit steigt die Zahl der Todesfälle im Landkreis Traunstein in Zusammenhang mit Covid-19-Erkrankungen auf 17 Personen an. Die Zahl der Genesenen bleibt unverändert bei 38. 

Landrat Siegfried Walch bedankt sich im Video bei den heimischen Betrieben, die während der Corona-Krise eine große Unterstützung darstellen.

Meldungen vom Montag:

Update, Montag, 15.50 Uhr:

Zum Beginn der Woche zeigt sich wieder ein stärkerer Anstieg der Corona-Infektionsfälle im Landkreis: 25 Menschen wurden seit Sonntag positiv auf Covid-19 getestet. Zudem wurde ein weiterer Todesfall bestätigt; die Zahl der am Virus verstorbenen Landkreis-Bürger erhöht sich somit auf 12 Personen.

Nachdem die Kurve der Neuinfektionen in den vergangenen zwei Tagen etwas abgeflacht war, steigt der Trend zum Wochenstart wieder an. 25 weitere infizierte Personen wurden dem Gesundheitsamt Traunstein seit Sonntag gemeldet. Damit steigt die Gesamtzahl aller Infekte im Landkreis Traunstein auf nunmehr 491 bestätigte Corona-Fälle an.

Das Gesundheitsamt schickt die infizierten Personen vorschriftsmäßig in häusliche Quarantäne oder – je nach Schwere der Symptome – ins Krankenhaus. Selbiges gilt für die direkten Kontaktpersonen aller betroffenen Patienten. Die Zahl der genesenen Personen steigt um fünf auf insgesamt 27 Menschen, die jetzt nach einem Infekt wieder virenfrei sind und aus der Quarantäne entlassen werden konnten.

66 der 491 Infizierten müssen stationär behandelt werden. Sie sind auf die Kliniken in Traunstein und Trostberg verteilt. Seit gestern befinden sich unverändert elf Personen in intensivmedizinischer Betreuung (vier in Traunstein und sieben in Trostberg).

Außerdem steigt die Zahl der am Coronavirus verstorbenen Personen auf zwölf. Bei einem 68-jähriger Mann war nach dem Tod eine Covid-19-Infektion diagnostiziert worden. Er war bereits palliativ betreut worden. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt zwölf Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus vor.

Wassersport in Zeiten der Corona-Pandemie

Zum 1. April hat die neue Wasserportsaison begonnen. Angesichts der Allgemeinverfügungen zur Eindämmung des Coronavirus‘ sind Sport und Bewegung an der frischen Luft zwar nach wie vor erlaubt, allerdings ausschließlich alleine oder mit Angehörigen des eigenen Hausstandes und ohne jede sonstige Gruppenbildung.

Auch für den Wassersport gelten somit einige Besonderheiten. Sportboothäfen, Vereinsgelände, Trockenliegeplätze und Bootshallen sind keine Einrichtungen, die den notwendigen Verrichtungen des täglichen Lebens dienen. Sie dienen der Freizeitgestaltung, und müssen daher bis zum 19. April geschlossen bleiben. Gleiches gilt für Verleiher von Mietwasserfahrzeugen wie Boote, Standup-Paddleboards, Kites, Surfbretter und andere.

Der Kranbetrieb in Sportboothäfen ist nur in begründeten Notfällen zulässig, wie einem Wassereinbruch in einem bereits im Wasser befindlichen Boot. Das Ein- und Auswassern von Booten für anstehende Arbeiten und generelle Arbeiten an Wasserfahrzeugen – egal ob Herrichten, Vorbereitungen zur Einwasserung, Streichen, Schleifen und andere Tätigkeiten – stellen keinen triftigen Grund zum Verlassen der eigenen Wohnung dar. Vielmehr handelt es sich dabei um Freizeitaktivitäten im Hobbybereich, die nicht unter die Ausnahme von sportlichen Tätigkeiten fallen. Eine Ausnahme gilt für gewerbliche Reparaturfirmen.

Zulässig hingegen ist Wassersport im Allgemeinen, da er unter die Bewegung an der frischen Luft fällt – allerdings nur alleine oder mit Personen des eigenen Hausstands. Darunter fällt z.B.:

  • Bootsfahrten mit Segel- oder Ruderbooten
  • Standup-Paddeln
  • Kitesurfen, Windsurfen usw.

Ausgeschlossen ist der Betrieb von Sportbooten, die ausschließlich mit einem Motor angetrieben werden, da es sich dabei nicht mehr um eine sportliche Betätigung handelt. Häfen, Vereinsanlagen, Trockenliegeplätze und sonstige Freizeitanlagen dürfen ebenfalls nicht aufgesucht werden, da deren Betrieb untersagt ist. Ein Einwassern ist lediglich an öffentlich zugängigen Slipstellen zulässig. Angler dürften ebenfalls mit dem entsprechenden Abstand ihren Sport ausüben.

Zu beachten ist – so auch immer wieder die Bitte von Polizei, Rettungskräften und Behörden –, dass es auch gerade im Wassersport immer wieder zu Unfällen kommt, die einen Rettungseinsatz nach sich ziehen, der das Personal der Wasserwacht, der DLRG, der Feuerwehren und des BRKs sowie der Polizei in der aktuellen Krisenzeit unnötig fordert.

Unter dem Aspekt des Gemeinwohls sollten die Menschen bis zum 19. April zu Hause bleiben und Sport an der frischen Luft nur in der unmittelbaren näheren Umgebung betreiben. Es wird dringend davon abgeraten, Ausflüge an Seen oder in die Berge zu unternehmen. Anfahrten an weiter entfernte Orte sind nicht im Sinne der Allgemeinverfügung und sollten unterbleiben.

Der Auslegungstext der Wasserschutzpolizei-Zentralstelle Bayern ist auf der Homepage des Landratsamtes einsehbar (Direktlink).

Nachrichten aus der letzten Woche:

Update, Sonntag, 15.10 Uhr:

Bei drei Frauen und acht Männern wurde in den letzten 24 Stunden Covid-19 nachgewiesen. Mittlerweile liegen somit 466 bestätigte Corona-Fälle im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein vor. Die Behörde ermittelt derzeit die Kontaktpersonen aller betroffenen Patienten und leitet die notwendigen Maßnahmen ein. Alle Personen werden medizinisch versorgt.

In den Kliniken im Landkreis werden derzeit 64 Coronavirus-Patienten behandelt, davon befinden sich elf Personen in intensivmedizinischer Betreuung (vier in Traunstein und sieben in Trostberg). 22 Personen sind genesen und wieder virenfrei.

Außerdem wurden vom Gesundheitsamt drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus mitgeteilt.  

Meldungen vom Donnerstag:

Update, 15.40 Uhr:

Zwei weitere Todesfälle nach einer Covid-19-Infektion und 347 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis meldete das Landratsamt Traunstein am Donnerstagnachmittag. Die Zahl der Infizierten stieg damit im Vergleich zum Vortag um 32 an.

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen mittlerweile insgesamt 347 bestätigte Corona-Fälle vor. Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit die Kontaktpersonen aller betroffenen Patienten und leitet die notwendigen Maßnahmen ein. Alle Personen werden medizinisch versorgt.

In den Kliniken im Landkreis befinden sich derzeit insgesamt 43 Patienten in Behandlung, davon müssen zehn Personen intensivmedizinisch betreut werden (sechs in Traunstein und vier in Trostberg). Die Zahl der wieder genesenen, virenfreien Menschen liegt nach wie vor unverändert bei 16.

Außerdem gibt es zwei weitere Todesfälle im Landkreis. Bei den Verstorbenen handelt es sich um zwei Männer im Alter von 81 und 83 Jahren, bei denen eine Covid-19-Infektion diagnostiziert worden. Damit liegen im Landkreis Traunstein insgesamt sechs Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus vor. 

Traunstein: Vierter Corona-Todesfall im Landkreis, insgesamt 315 Infizierte – Mundschutz in Eigenproduktion

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Eine Schülerin während des Nähens einer Maske. (Foto: Landratsamt Traunstein)

Meldungen vom Mittwoch:

Update, 16 Uhr:

Weitere 21 Frauen und 23 Männer wurden seit Dienstag positiv auf Covid-19 getestet. Das Landratsamt Traunstein gab die aktuellen Zahlen am Mittwochnachmittag bekannt. Außerdem ist eine 94-jährige infizierte Frau verstorben.

Mit dem Zuwachs um 44 Fälle in den letzten 24 Stunden langen bis 15 Uhr insgesamt 315 Infektionen im Kreis Traunstein vor. Die Zahl der Genesenen (16 Personen) hat sich allerdings nicht weiter erhöht.

Alle Infizierten und etwaige Kontaktpersonen, die zum Teil noch ermittelt werden, werden medizinisch versorgt und in Quarantäne geschickt oder ins Krankenhaus gebracht.

In den Kliniken im Landkreis befinden sich aktuell insgesamt 35 Coronavirus-Patienten, davon müssen zehn Personen intensivmedizinisch betreut werden (sieben in Traunstein und drei in Trostberg). Bei dem vierten Todesfall im Landkreis handelt es sich um eine 94-jährige Frau, bei der nachträglich eine Covid-19-Infektion diagnostiziert worden war.

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Die Nähmaschinen rattern auch im Landkreis Traunstein

Vom Raumausstatter und Spezial-Textilien-Herstellern bis hin zu Hobby-Nähkräften: Auch im Landkreis Traunstein wollen viele durch die Herstellung von Schutzmasken ihren persönlichen Beitrag zur Bewältigung der aktuellen Ausnahmesituation leisten. Bislang haben sich schon 37 Unterstützer bei der Wirtschaftsförderungs GmbH des Landkreises Traunstein gemeldet, zum Teil sogar mit einem Team von mehreren Näherinnen.

Die Angebote sind dabei über den ganzen Landkreis verteilt: Vom ehrenamtlichen Engagement für Seniorenwohnheime in Inzell bis hin zu einem professionellen Angebot für die Heizung-Sanitär-Innung über gelernte Näherinnen in Obing – vom Blümchenstoff bis hin zum Spezialgewebe.

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Frau Bergmeier, Lehrerin an der Landwirtschaftsschule Traunstein (r., Abteilung Hauswirtschaft), überreicht der Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungs GmbH, Dr. Birgit Seeholzer, einige der selbstgemachten Mund-Nasen-Masken. (Foto: Landratsamt Traunstein)

Ein gutes Beispiel für das regionale Engagement findet sich beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Auch die Studierenden der Abteilung Hauswirtschaft an der Landwirtschaftsschule in Traunstein sind trotz geschlossener Schule fleißig. Mit ihrer Lehrerin Sonja Bergmeier haben sie neben Theorieunterricht auch praxisorientierte Schulstunden, darunter das Nähen.

Unter digital übermittelter fachlicher Anleitung haben sie im »Homeoffice« die coronabedingte Nachfrage an Masken ebenfalls als Unterrichtsaufhänger genommen und sich an die Nähmaschinen gesetzt. Eine Lieferung von selbstgemachten Nase-Mund-Masken ging beispielsweise bereits an das Onkologische Tageszentrum in Traunstein. Frau Bergmeier und eine Kollegin haben dabei selbst fleißig gefertigt und die Masken nun über die Wirtschaftsförderung für die Weitergabe an regionale »Einkaufsengel« abgegeben.

Alle gespendeten Masken sollen nun über die Wirtschaftsförderungs GmbH des Landkreises an die ehrenamtlichen Einkaufshilfen im Landkreis verteilt werden. Da auch die Verteilung von Masken im Moment möglichst kontaktlos funktionieren soll, bietet die Wirtschaftsförderung eine Abgabe nach telefonischer Voranmeldung unter 0861/58-7100 in der Chiemseestraße 35 in Traunstein an. Über die Freiwilligenagentur unter Leitung von Florian Seestaller werden dann die Mundschutz-Masken an die engagierten Vereine im Landkreis weitergegeben, die Senioren den bestellten Einkauf vor die Haustüre liefern. Wer sich als Handwerker eine solche Maske bestellen will, kann das bei der Kreishandwerkerschaft Traunstein unter Telefon 0861/9897-759 tun.

Grundsätzlich kann auch der selbstgenähte Mundschutz sinnvoll sein: Zum einen werden die derzeit knappen professionellen Masken dem Klinik- und Pflegepersonal überlassen und zum anderen fasst man sich als Maskenträger eventuell nicht mehr so häufig ins Gesicht und fühlt sich damit psychologisch besser.

Allerdings sind einige Punkte zu beachten: Laut Robert-Koch-Institut gibt es für gesunde Personen keinen Hinweis darauf, dass ein solcher Mundschutz vor dem Coronavirus schützen könne bzw. das Risiko für eine Ansteckung dadurch verringert würde. Gerade auch beim Tragen von Mundschutz ist ein Sicherheitsabstand von zwei Metern zu wahren sowie die allgemeinen Hygieneregeln, wie regelmäßiges Händewaschen, und geltende Bestimmungen zu beachten.

Zudem müssen die Mundschutze nach jedem Gebrauch und mindestens täglich in der Kochwäsche gereinigt werden. Wer also gerne eine Maske tragen will, kann sich damit etwas Gutes tun und durch eine Signalwirkung eventuell auch andere, die noch nicht so sensibilisiert sind, auf das Coronavirus hinweisen. Wenn sich passionierte Hobbybastler und Näherinnen für den Eigenbedarf auch eine eigene Maske nähen wollen, hat die Abteilung Hauswirtschaft eine einfache Nähanleitung erstellt (Direktlink).

Einige der Näherinnen warten auch auf eine von der Regierung angekündigte Stoff-Lieferung. Die von Bayerischen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger angekündigten Rollen mit je 400 Meter zertifizierten Vliesstoff, sind nun auch im Landkreis Traunstein angekommen. Dazu Dr. Birgit Seeholzer, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung GmbH: »Wir wollen aus den derzeit zwei Rollen natürlich so viele Masken wie möglich nähen.« Darum hieße es jetzt ressourcenschonend, effizient und gleichzeitig zügig eine Lösung zu finden. Dabei spiele es auch eine Rolle, dass bei dem Stoff selbst keine Nähanleitung, sondern nur ‚Mustermasken‘ dabei waren. Die ersten beiden Rollen gingen daher an Betriebe, die Probestücke erarbeitet haben.

»Wir arbeiten daran, die optimale Lösung zu finden, bei der wir so wenig Verschnitt wie nur möglich haben und gleich alles aus einer Hand bekommen. Das macht es bei einem so großen Landkreis wie unserem auch für die spätere Verteilung logistisch um ein vielfaches leichter.« Die fertigen Mundschutze sollen dann an die Klinken und Pflegeeinrichtungen verteilt werden: »Die selbstproduzierten Masken müssen auch die medizinischen Anforderungen einhalten«, so Geschäftsführerin Dr. Seeholzer abschließend.

Nachrichten vom Dienstag:

Update, 15.40 Uhr: Wie laufen Beerdigungen in Zeiten des Coronavirus?

Der Landkreis Traunstein gehört mittlerweile zu den am stärksten von der Corona-Krise betroffenen Regionen. Bis zum Dienstag lagen insgesamt 271 bestätigte Covid-19-Fälle vor – das entspricht einem Anstieg von 20 Infizierten im Vergleich zum Vortag.

Einen Anstieg um 20 bestätigte Coronavirus-Infektionen von Montag auf Dienstag im Landkreis meldete das Gesundheitsamt Traunstein am Nachmittag (Meldestand: 15 Uhr). Sechs Frauen und 14 Männer wurden demzufolge in den vergangenen 24 Stunden positiv getestet. Damit liegen insgesamt 271 Covid-19-Fälle im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes vor.

Die Neuinfizierten werden medizinisch versorgt und der Großteil wurde in häusliche Quarantäne geschickt. Die Behörde ermittelt derzeit die Kontaktpersonen der betroffenen Personen, um hier ebenfalls entsprechende Maßnahmen anzuordnen. Wie das Landratsamt weiter mitteilt, sind vier weitere infizierte Person zwischenzeitlich genesen; damit sind jetzt 16 Personen nach einem Infekt wieder virenfrei.

Auch die Zahl der Patienten, die stationär behandelt werden, stieg im Vergleich zum Montag um fünf Personen an. Somit werden derzeit 32 Infizierte in den Standorten der Kliniken Südostbayern im Landkreis behandelt, sechs davon müssen intensivmedizinisch betreut werden (vier in Traunstein und zwei in Trostberg).

Im Landkreis Berchtesgadener Land hat sich die Gesamtzahl der Corona-Infektionsfälle um 16 Personen auf nunmehr 96 bestätigte Fälle erhöht. Außerdem meldet das zuständige Gesundheitsamt einen weiteren Todesfall.

Beerdigungen in Zeiten des Coronavirus‘

Ein Todesfall stellt in jeder Situation eine große seelische Belastung dar. Einige Betroffene müssen sich in der derzeitigen Krisenzeit noch zusätzliche Fragen stellen wie: Ist während der geltenden Ausgangsbeschränkung überhaupt eine Beerdigung möglich, wo doch das Verlassen der Wohnung nur bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt ist?

Die Behörden haben daher eine entsprechende Regelung geschaffen, damit Angehörige von Verstorbenen den würdigen Abschied nehmen können. Beerdigungen sind im engsten Familienkreis grundsätzlich möglich und es benötigt keine Ausnahmegenehmigung. Dennoch gibt es einige Begrenzungen was die Größe der Trauergemeinschaft und den generellen Ablauf angehen.

Größe des Teilnehmerkreises:

  • Die Trauergesellschaft darf nur Familienmitglieder aus dem engsten Familienkreis umfassen.
  • Eine Teilnahme von Dritten, insbesondere von Freunden, Bekannten und Kollegen ist nicht gestattet.
  • Die Teilnahmerzahl beträgt ohne die Bestattungsmitarbeiter und des Geistlichen möglichst 10, maximal jedoch 15 Personen.
  • Eine Bekanntmachung des Bestattungstermins in der Presse oder auf andere Weise soll unterbleiben.
  • Die Teilnahme von Personen mit Fieber oder Symptomen einer Atemwegsinfektion ist nicht zulässig.

Weitere Vorgaben zur Vermeidung von Infektionen:

  • Alle Personen haben einen Abstand von 1,5 Meter zueinander anzustreben.
  • Trauerfeiern in geschlossenen Räumen sind unzulässig.
  • Mikrofone sollen lediglich von einer Person verwendet und anschließend desinfiziert werden.
  • Erdwurf und Weihwassergaben am offenen Grab sowie am aufgebahrten Sarg sind nicht zulässig.
  • Offene Aufbahrungen sind nicht zulässig.
  • Wenn möglich soll ein Handdesinfektionsmittel-Spender sichtbar aufgestellt werden.
Coronavirus Traunstein: 251 Covid-19-Infektionen im Landkreis – unter "am stärksten betroffenen Regionen"

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Vielen Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und vor allem an das Pflegepersonal für den tollen Einsatz! Großartig. Die Ärzte im Krankenhaus in Traunstein und die Unternehmensleitung sind stolz auf die Mitarbeiter und vor allem auf das Pflegepersonal, die in den Zeiten der Corona-Krise einen Mega-Job machen. Die Bürger dürften sicher sein, hier sei jemand für sie da. (Foto: Kliniken Südostbayern AG)

Nachrichten vom Montag:

Update, 15.40 Uhr:

Seit Sonntag haben sich im Landkreis 29 weitere Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Bei den neuen Fällen, die dem Staatlichen Gesundheitsamt bestätigt wurden, handelt es sich um 14 Männer und 15 Frauen. Damit steigt die Gesamtzahl aller jemals bekannt gewordenen Fälle auf 251.

Alle Erkrankten werden medizinisch versorgt. Sie und die Kontaktpersonen der Neuinfizierten, die derzeit noch von der Behörde ermittelt werden, wurden in häusliche Quarantäne geschickt bzw. in ein Krankenhaus gebracht.

Nach Angaben des Landratsamtes befinden sich derzeit insgesamt 27 Coronavirus-Patienten in den Kliniken im Landkreis in stationärer Behandlung. Sieben Personen – vier in Traunstein und drei in Trostberg – müssen intensivmedizinisch betreut werden. Die Zahl der mittlerweile wieder virenfreien Betroffenen bleibt unverändert bei 12.

Im Landkreis Berchtesgadener Land stieg die Zahl der Infizierten im Vergleich zum Vortag nur gering um vier Fälle auf nunmehr 80 Corona-Patienten an. Zwei Menschen sind seit dem Vortag an den Folgen von Covid-19 gestorben.

Derzeit gebe es keine Anfragen, Patienten aus den Kliniken Rosenheim in den Landkreis Traunstein zu verlegen, teilt das Landratsamt weiter mit. Die Entwicklung der Fallzahlen im Landkreis zeige allerdings, dass »auch wir zunehmend zu den am stärksten betroffenen Regionen gehören. Unsere Anstrengungen liegen auf einer bestmöglichen Versorgung unserer Bürgerinnen und Bürger«, so die Behörde.

Besuchsregelung in den Kliniken Südostbayern

Da sich der Coronavirus insbesondere in Krankenhäusern nicht weiterverbreiten darf, gilt für alle Standorte der Kliniken Südostbayern AG ein grundsätzliches Besuchsverbot. Kontakt zu stationären Angehörigen ist vorerst nur per Telefon oder über andere digitale Kommunikationswege möglich, wie das Landratsamt erklärt. Es gibt jedoch auch in der aktuellen Ausnahmesituation Momente im Leben – wie die Geburt eines Kindes oder die letzten Lebenstage eines Menschen – bei denen die Anwesenheit von Angehörigen besonders wichtig ist.

Daher werden in den Kliniken – nach jeweiliger Rücksprache mit der Station – folgende Ausnahmen ermöglicht:

  • Schwangerenbegleitung und Väter bei der Niederkunft. Auf der Wochenstation sind jedoch keine Besuche mehr gestattet.
  • Begleitperson in der Pädiatrie (Kinder- und Jugendmedizin), jedoch nur ein Elternteil
  • Versorgungs- und Betreuungsperson mit konkretem Patientenauftrag
  • Angehöriger eines Palliativpatienten in der Sterbephase (letzte Lebenstage)

Beim Besuch können besondere Vorsichtsmaßnahmen notwendig sein, wie etwa das Tragen von Schutzkleidung und zeitliche Vorgaben für den Besuch. Zudem darf kein Hinweis auf einen respiratorischen Infekt vorliegen.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Zugänge für sämtliche Patienten und Besucher nur noch über die ausgeschilderten Zugangskontrollen möglich sind. Diese sind

  • Klinikum Traunstein: Zentrale Notaufnahme
  • Kreisklinik Trostberg: Notaufnahme
  • Kreisklinik Ruhpolding: Liegendanfahrt
Coronavirus: Anstieg auf 222 Infektionen im Landkreis – Covid-19-Testzentrum und viele Hilfsangebote

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Auf dem Großbildschirm im Lagezentrum beobachtet die Führungsgruppe Katastrophenschutz des Landratsamts Traunstein laufend die aktuelle Entwicklung. (Foto: Landratsamt Traunstein)

Meldungen vom Sonntag:

Update, 16.10 Uhr:

Mehr als 220 bestätigte Coronavirus-Infektionen gibt es mittlerweile im Landkreis Traunstein. Seit Samstag sind nun weitere 23 Corona-Fälle hinzugekommen. Während der Krisenzeit zeichnet sich ein herausragendes Engagement zahlreicher Helfer und Vereine im Landkreis ab.

Einen Anstieg um 23 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus meldete das Gesundheitsamt Traunstein seit Samstag im Landkreis. Elf Frauen und zwölf Männer wurden demzufolge in den vergangenen 24 Stunden positiv getestet. Damit lagen bis Sonntagnachmittag (Meldestand: 15 Uhr) insgesamt 222 Covid-19-Fälle im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes vor.

Die Neuinfizierten werden medizinisch versorgt und der Großteil wurde in häusliche Quarantäne geschickt. Die Behörde ermittelt derzeit die Kontaktpersonen der betroffenen Personen, um hier ebenfalls entsprechende Maßnahmen anzuordnen. Wie das Landratsamt weiter mitteilt, ist eine weitere infizierte Person zwischenzeitlich genesen; damit sind jetzt zwölf Personen nach einem Infekt wieder virenfrei.

Auch die Zahl der Patienten, die stationär behandelt werden, stieg im Vergleich zum Samstag um sieben Personen an. Somit werden derzeit 26 Infizierte in den Standorten der Kliniken Südostbayern im Landkreis behandelt, sechs davon müssen intensivmedizinisch betreut werden.

Im Landkreis Berchtesgadener Land hat sich die Gesamtzahl der Corona-Infektionsfälle um acht Personen auf nunmehr 76 bestätigte Fälle erhöht. Für 356 direkte Kontaktpersonen wurde häusliche Isolation angeordnet.

Landkreis hält zusammen

Neben den großen Organisationen wie dem Malteser Hilfsdienst, dem VdK oder dem BRK-Kreisverband stehen auch viele Bürgerbüros in den Rathäusern und Pfarrbüros mit »Rat und Tat« zur Seite. Auch verschiedene Sportvereine, Burschenvereine und Dirndlschaften sowie Feuerwehren und die Wasserwacht bieten ihre Hilfe an.

»Selbstverständlich sind auch bereits etablierte Helferkreise, die Einkaufsdienste und Hilfen schon immer anbieten, auch während dieser Ausnahmesituation für die Betroffenen da. Teilweise wurden aber sogar extra eigene Initiativen wie ‚Wir hoitn zam – zusammen gegen Corona‘ oder die ‚Traunsteiner Einkaufsengel‘ gegründet«, betont Freiwilligenagenturleiter Florian Seestaller.

Das Hilfsangebot reiche dabei von Einkaufsdiensten und dem Gang zur Apotheke über Unterstützung bei notwendigen Arztbesuchen bis hin zu telefonischer Betreuung. Dazu erklärt Seestaller: »Keiner der Hilfe benötigt, braucht sich also davor zu scheuen, die entsprechenden Hilfestellungen vor Ort wahrzunehmen und entsprechend anzurufen. Ich habe überall erlebt, dass die Ehrenamtlichen ihre Hilfe in dieser Ausnahmesituation gerne und von ganzem Herzen anbieten.«

Auch Landrat Siegfried Walch zeigte sich begeistert von den vielen Aktionen, die sich oft auch kurzfristig ergeben haben. »Mein herzliches Vergelt’s Gott geht an alle, die sich in besonderen Zeiten sofort und uneigennützig für die Unterstützung von Mitmenschen in Not zur Verfügung stellen. Das zeichnet unsere Region aus – wir halten zusammen«, so Walch.

Eine aktuelle Übersichtsliste über die Angebote kann man online auf der Homepage des Landkreise (Direktlink) abrufen. »Dort haben wir für jede Kommune im Landkreis ein entsprechendes Angebot mit Ansprechpartner«, erklärt Florian Seestaller und sagt weiter: »Die Liste wird von uns natürlich ständig aktualisiert.« Engagierte Initiativen und Vereine können sich daher gerne mit ihrem Hilfsangebot per Mail an freiwilligenagentur(at)traunstein.bayern werden. Oft befinden sich auch auf der Internetseite der Heimatgemeinde oder der Organisation Hinweise auf die Unterstützungsangebote, manche haben sogar eigene Plakate in den Ortschaften ausgehängt.

Anm. d. Redaktion: Eine Übersicht über alle uns bekannten Hilfsangebote im Landkreis haben wir in diesem Artikel zusammengestellt.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagentur (bagfa) hat auf ihrer Internetseite (Direktlink) Tipps und Empfehlungen für ein Engagement während der Corona-Krise. Dabei kann auch jeder Einzelne mithelfen: Zum Beispiel in dem man Menschen in eigenen Umfeld, die einsam und verunsichert sind, einfach anruft, mit ihnen chattet oder schreibt. So kann man gemeinsam »runterkommen« und für Ablenkung sorgen.

Nachrichten vom Samstag:

199 Corona-Infektionen im Kreis Traunstein – erstes Covid-19-Testzentrum errichtet

Update, 17.20 Uhr:

Knapp 200 Coronavirus-Infizierte gibt es mittlerweile im Landkreis Traunstein. Seit Freitag sind damit binnen 24 Stunden 41 neue Fälle hinzugekommen – der höchste Anstieg der vergangenen Tage. Am Freitag war zudem der dritte Todesfall im Landkreis gemeldet worden.

Die Zahl der Corona-Infektionen ist an einem Tag um 41 Fälle auf insgesamt 199 Infizierte gestiegen. Diese Zahlen wurden dem Staatlichen Gesundheitsamt Traunstein bis zum Samstagnachmittag (Stand: 15 Uhr) bestätigt.

Damit kamen 17 Männer und 24 Frauen seit gestern hinzu. Sie wurden medizinisch versorgt. Derzeit werden die Kontaktpersonen aller Betroffenen ermittelt. Von den 199 Erkrankten sind mittlerweile elf Personen wieder genesen; eine mehr als am Vortag.

Nach wie vor befinden sich 19 Patienten im Landkreis in stationärer Behandlung, davon müssen fünf Personen intensivmedizinisch betreut werden. Im Berchtesgadener Land lagen bis Samstagmittag 68 bestätigte Corona-Fälle vor.

Ausbreitung im Landkreis im Überblick:

Warnung vor betrügerischen Hausbesuchen

In den Sozialen Netzwerken wird derzeit vor Personen gewarnt, die sich als Angehörige des Gesundheitsamtes ausgeben, um sich widerrechtlich Zutritt zu Wohnungen zu verschaffen. Bei der Polizei gibt es derzeit noch keine Hinweise auf solche Hausbesuche in der Region. Ein Abstrich für einen Test auf Corona muss unter hygienischen Bedingungen stattfinden, damit keine Ansteckungsgefahr herrscht und die Probe nicht verunreinigt wird. Ein entsprechenden Test wird daher nicht ohne vorherige Absprache von einem Arzt durchgeführt.

Grenzübertritt in Reit im Winkl morgens und abends möglich

Ab sofort wird der Grenzübergang in Reit im Winkl zu Berufsverkehrszeiten geöffnet: Zwischen 5 und 7 Uhr morgens sowie am Abend zwischen 18 und 20 Uhr wird die Bundespolizei Freilassing am Übergang entsprechende Kontrollen durchführen.Wer die Voraussetzungen zum Grenzübertritt erfüllt, darf die Grenze inerhalb der beiden Zeitfenster passieren. Außerhalb dieser bleibt der Grenzübergang ansonsten komplett gesperrt.

Voraussetzungen zum Grenzübertritt:

Covid-19-Testzentrum in Nußdorf

Ein erstes Covid-19-Testzentrum hat das Landratsamt zur Entlastung der lokalen Hausärzte im Kreisbauhof Litzlwalchen bei Nußdorf errichtet. Das geschah auf Anordnung von Landrat Siegfried Walch und in enger Abstimmung mit dem Ärztlichen Kreisverband Traunstein und der Kassenärztlichen Vereinigung.

In dem Testzentrum werden ausschließlich Personen getestet, die von ihrem Hausarzt und einer Terminbestätigung des Gesundheitsamtes dorthin verwiesen werden. Dr. Wolfgang Krämer, Leiter des Gesundheitsamtes, weist darauf hin, dass die Kapazitäten der Labore begrenzt sind.

Errichtet wurde das Testzentrum vom Technischen Hilfswerk und dem Bayerischen Roten Kreuz. Das Konzept für den Aufbau und die organisatorische Durchführung wurde unter Federführung des Örtlichen Einsatzleiters Christof Grundner, dem Gesundheitsamt und dem ärztlichen Kreisverband entwickelt und umgesetzt. Alle niedergelassenen Ärzte im Landkreis Traunstein wurden hierüber informiert. Landrat Siegfried Walch dankte allen, die das Testzentrum auf die Beine gestellt haben. »Halten wir zusammen, dann werden wir auch diese Krise bewältigen«, so Walch beim Ortstermin in Litzlwalchen.

Dr. Krämer erläutert das Vorgehen, das beim Aufsuchen des Zentrums zwingend zu beachten ist:

  1. Bei klinischen Symptomen einer möglichen Covid-19-Infektion nimmt der Patient telefonisch Kontakt zum Hausarzt auf und schildert seine Symptome.
  2. Der Hausarzt stellt mit seiner Diagnose fest, ob eine Testung des Patienten im Sinne eines begründeten Verdachts erfolgen soll.
  3. Falls ja, meldet der Arzt den Patienten beim Gesundheitsamt für die Testung mit einem eigens dafür entwickelten Anmeldeschein an.
  4. Das Gesundheitsamt sendet dem Hausarzt eine Anmeldebestätigung inklusive Termin und einer Codenummer.
  5. Der Hausarzt teilt dem Patienten dann den Termin und die Codenummer mit. Nur mit dieser Nummer erhält der Patient Zutritt zum Testzentrum. Andere Personen erhalten keinen Zutritt.
  6. Im Testzentrum wird ein Abstrich von einem Arzt entnommen und ins Labor geschickt.
  7. Das Gesundheitsamt informiert den Hausarzt und den Patienten über das Testergebnis.  Zwischen der Testung und der Ergebnismitteilung hat der Patient in häuslicher Quarantäne zu verbleiben. Das Ergebnis der Testung wird voraussichtlich nach 2 bis 4 Tagen vorliegen.

Es ist unbedingt zu beachten, dass ohne Rücksprache mit dem Hausarzt und ohne Ausstellung eines Anmeldescheins und der vorherigen Bestätigung durch das Gesundheitsamt kein Abstrich erfolgt. Die Bevölkerung wird gebeten, das Testzentrum nicht zu behindern und nur anzufahren, wenn dem Patienten eine entsprechende Codenummer vorliegt. Im Testzentrum erfolgt ausschließlich ein Abstrich, keine weitergehende ärztliche Untersuchung oder Versorgung.

Familienstützpunkte im Landkreis Traunstein

Die Familienstützpunkte im Landkreis Traunstein haben die Aufgabe, die große Vielfalt an Angeboten in der Familienbildung zu strukturieren und zu vernetzen.

Quelle



from https://www.sport.messepost-online.info/26-corona-todesfaelle-842-covid-19-infektionsfaelle-weitere-48-infizierte-2/

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https://sportmessepost0.tumblr.com/post/615610710717759488

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