Monday, March 16, 2020

Winter Indoor-Konditionstraining: Allein oder im Verein?

Winter Indoor-Konditionstraining: Allein oder im Verein?:

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Winter Indoor-Konditionstraining: Allein oder im Verein?

Deutschland – Im Sommer fällt es leicht, mehrmals die Woche laufen zu gehen, im Freien Tennis zu spielen oder sich bei einigen Bahnen im Schwimmbad auszupowern. Doch wenn die kalten Tage erst einmal beginnen, werden viele Menschen von ihrem inneren Schweinehund überrascht.

Das Sporteln macht einfach keinen Spaß mehr und ist bei gewissen Temperaturen draußen auch einfach nicht mehr zumutbar.

Doch die hart erarbeitet Kondition soll über die kalten Monate nicht verloren gehen. Daher entscheiden sich viele Hobbysportler und -Sportlerinnen in den Wintermonaten auf Indoorkonditionstraining zurückzugreifen.

Doch welche Sportarten gibt es, die sich indoor ausüben lassen? Wie motiviert Ihr Euch selbst an den kalten, tristen Tagen zum Sport machen? Und eine Frage, die viel Stoff für Diskussionen auslöst: Ist Sport allein oder im Verein besser?

Die Vorteile des Sportelns im Indoor Bereich

Vielen leidenschaftlichen Outdoorsportlern wird es schwerfallen, das Training in die Halle zu verlegen. Doch es gibt zahlreiche Vorteile des Sports in der Halle, von denen Sie sich überzeugen sollten.

Bevor Ihr daher unmotiviert in die kalte Saison startet, könnt Ihr Euch auf folgende Vorteile freuen. Sicherlich gibt es einen immensen Vorteil, den Ihr nur beim Sporttreiben im Indoor Bereich erleben könnt – Ihr müsst Euch nicht vom Wetter abhängig machen.

Wenn es zu stark regnet oder schneit kann das Trainieren im Freien nicht nur unangenehm werden, sondern auch wirklich gefährlich. Solltet Ihr nicht über die passenden Trainingsschuhe, wie die von Keller-Sports.de verfügen, könnt Ihr ausrutschen, da Ihr den Grip am Boden verliert.

An Sportschuhe für den Indoorbereich müssen deutlich weniger Anforderungen gestellt werden. Ihr solltet lediglich eine feste, stabile Sohle aufwiesen, die jedoch die Belastungen durch das Laufen und Springen abfängt. Hinzu kommt eine ausreichend robuste Umfassung des Knöchels, sodass Ihnen das Fußgelenk nicht umknicken kann.

Worauf Ihr jedoch verzichten könnt, sind besonders dicke Schuhmaterialien oder gar wasserabweisende Überzüge. Diese sind beim Indoor Training nicht relevant. Hochwertiges Schuhwerk für Euer Training findet Ihr bei Kellersports.

Hinzu kommt die Problematik der unsauberen Luft, welche in einem Artikel von Tag24.de ausführlich diskutiert wird. Nicht jeder Sportler hat die Möglichkeit sich in einen naturbelassenen Park oder Wald zurückzuziehen, um gemütlich seine Runden zu drehen.

Vielmehr müssen viele Menschen auf die Großstadt zurückgreifen, um Ihr Konditionsniveau zu halten. Dies kann bei einer extremen Feinstaubbelastung, wie Sie beispielsweise in Stuttgart, Darmstadt, Frankfurt oder Berlin vorhanden ist, schädlich sein. In vielen Hallen hängen hingegen Belüftungsanlagen, welche die Luft von außen nach innen befördern und hierbei filtern.

Welche Sportarten lassen sich indoor ausüben?

In der klirrenden Kälte, bei früher Dunkelheit und regnerischem Wetter möchtet Ihr Euch lieber in trockenen Räumen austoben?

Dann solltet Ihr eine der folgenden Sportarten versuchen. Sie werden alle im Indoorbereich ausgeübt, sodass Ihr sicher sein könnt, Euch nicht die nächste winterliche Erkältung beim Ausüben des Sportes einzufangen.

Jumping-Fitness: Der Trend aus den USA

Wenn es nicht Radfahren oder Laufen sein soll, könnt Ihr zu einer sehr ausgefallenen Sportart greifen. Sie verspricht jede Menge Spaß, Action und eine reichlich hohe Kalorienverbrennung. Es handelt sich hierbei um einen Trend aus den USA, der die Sehnsucht nach ewiger Fitness sowie dem kindlichen Spieltrieb verbindet.

Das Jumping-Fitness findet auf kleinen Trampolinen statt die laut dem Selbsttest von welt.de selbst für Sport-Hasser ausgelegt sind. Ihr springt dann auf Eurem Tarnpolin und versucht die Übungen nachzumachen, welche von geschultem Personal vorne vorgeführt werden.

Diese Sportart regt nicht nur die Fettverbrennung an, sondern schult auch die Koordination, Kondition und vor allem die Lachmuskeln. Ausgeübt werden kann ein solcher Sport meist in Fitnessstudios oder besonderen Vereinen, die Trampolinkurse dieser Art anbieten. Solltet Ihr Euch lieber allein vergnügen wollen, könnt Ihr sicherlich eine der zahlreichen eröffnenden Trampolinhallen besuchen.

Ihr möchtet das Radfahren nicht missen?

Ebenfalls sehr begehrt in der Halle ist das Indoor-Cycling. Bei diesem Sport nutzt Ihr ein stationäres Fahrrad, welches sich kinderleicht über diverse Rädchen an Ihre Bedürfnisse anpassen lässt. Wenn Ihr einen Berg simulieren möchtet, erhöht Ihr den Widerstand des Gerätes.

Schon kann kräftiger in die Pedale getreten werden. Hinzu kommt die detaillierte Überwachung vieler Körperfunktionen, die das Trainieren besonders effektiv gestaltet. So können moderne Cycling-Räder nicht nur den Herzschlag, sondern auch den Atemwiderstand messen. Mit jedem Training könnt Ihr Eure individuellen Werte in den kleinen Boardcomputer eingeben, um Eure Trainingserfolge zu steigern. Besonders praktisch ist, dass dieser Sport für jedermann geeignet ist.

Die Gelenke werden nicht stark beansprucht, ebenso wenig das Knochensystem. Daher können selbst Personen, die nach einer Verletzung langsam wieder durch Indoor Sport einsteigen möchten oder Personen mit hohem Übergewicht, an einem solchen Kurs teilhaben.

In vielen Studios und Vereinen finden sich auch einzelne Geräte, die Ihr selbstständig nutzen könnt. So könnt Ihr Euch entscheiden ob Ihr in der Gruppe oder lieber alleine radeln möchtet. Solltet Ihr Euch schnell beim Indoor-Sport langweilen, empfiehlt es sich ein Gerät aufzusuchen, welches mit einem Bildschirm verbunden ist.

Diese Kombinationen dienen der Simulation einer realen Fahrstrecke. Während Ihr auf dem Bildschirm die wundervolle Landschaft genießen, passt das Cycling-Rad den Widerstand an die zu sehende Fahrstrecke an.

Nicht nur Kondition, sondern auch Muskelaufbau?

Ihr sucht nach einem Sport für den Winter, der nicht nur Ihre Kondition erhält oder ausbaut, sondern auch die Muskelkraft? Dann solltet Ihr Euch einmal beim Klettern versuchen.

In vielen Indoor-Anlagen könnt Ihr die Welt des Kletterns kennenlernen, die Arme und Beine trainieren und Euch mit Mühe an den künstlichen Wänden hochhangeln. Bei diesem Sport habt Ihr den Vorteil, dass Ihr eine Sportausrüstung benötigt.

Denn viele Kletterhallen bieten die Montur zu einem kleinen Entgelt an. Solltet Ihr diesen Sport jedoch professioneller ausüben wollen, dann gilt es einen Verein aufzusuchen. Hier findet Ihr nicht nur Trainerinnen und Trainer, die Euch mit Ihrer Anweisung zu schnellen erfolgen verhelfen.

Ebenso habt Ihr Teamkollegen um Euch herum, die Euch mit Erfahrungen zur Seite stehen können. Wenn das Training einmal nicht so laufen möchte, wie es soll oder nur wenige Fortschritt zu erkennen ist, könnt Ihr Euch durch den Austausch neue Anregungen einholen.

Ersetzt das kühle Nass durch wärmendes Wasser

Wer im Sommer gerne schwimmen geht, um sich abzukühlen und die Kondition aufzubauen, der kann im Winter die aufgeheizten Hallenbäder in Anspruch nehmen. Beim Schwimmen könnt Ihr Euch vollkommen frei ausleben, denn der Sport fühlt sich im Freien sowie in der Halle fast identisch an.

Euer Training bedarf daher kaum Anpassung an die neuen Umstände in den kalten Wintermonaten. Lediglich zu beachten ist, dass die Luft in der Halle meist etwas wärmer und damit schwerer zu atmen ist.

Geht die ersten Trainingseinheiten daher langsam an, um sich an die neuen Umgebungseinflüsse zu gewöhnen. Für alle diejenigen, die schwimmen gehen, um abzunehmen: Achtet auf die Wassertemperatur. Wenn diese unterhalb von 26 Grad Celsius liegt, muss der Körper durch das Bereitstellen von Energie zum Aufheizen des Körpers beitragen. Daher kommt es bei niedrigeren Wassertemperaturen zu einem erhöhten Kalorienverbrauch während des Schwimmens.

Finden Sie Ihre neue Leidenschaft

Ein weiterer Trend, der vor allem in den Fitnessstudios und Gesundheitsstudios gelebt wird, ist Step-Aerobic.

Kaum ein anderer Sport ist so gelenkschonend und dennoch schweißtreibend wie dieser. Beim Trainieren setzt Ihr nicht nur einzelne Muskelgruppen gezielt ein, sondern stärkt den ganzen Körper.

Mit einem einzigen Training könnt Ihr somit dafür sorgen, dass Ihr von Grund auf mehr Stabilität, Muskelkraft sowie Ausdauer aufbaut.

Step-Aerobic basiert auf einem einzigen Gerät zur Unterstützung der Übungen. Mittels einer kleinen Trittbank bildet Ihr die Basis für alle folgenden Übungen. So kann mit einfachen Schritten auf oder herunter von der Bank der Gesäßmuskel sowie die Beinstruktur stabilisiert werden.

Anschließend wird durch das Ausführen von Situps auf den Stufen die Bauchmuskulatur angesprochen. Abschließend trainiert Ihr noch die Arme, indem Ihr einfache Liegestütze ausführt. Die Übungen sind sehr variationsfreudig, da sich Trainerinnen und Trainer immer wieder neue Methoden einfallen lassen. Somit wird Euch im Winter sicherlich nicht langweilig.

Wenn die Motivation fehlt – Diese Tricks helfen bei einem Tief

In den kalten Wintermonaten kann es schwerfallen, aus dem warmen Bett aufzustehen oder sich nach einem harten Arbeitstag in der Dunkelheit noch zum Sport zu motivieren.

Wenn Ihr Euch manchmal schwertut, Euren inneren Schweinehund zu überwinden, findet Ihr die folgenden Tipps sicherlich hilfreich. Denn jene verraten Euch, wie Ihr auch an einem schlechten Tag oder in einer schlechten Woche immer wieder neue Motivation für den Sport finden könnt.

Zeitlich ungebunden? – Fahrt direkt zum Sport

Wenn Ihr Euch nicht in einem Verein angemeldet habt oder einem zeitlich fixierten Termin folgt, könnt Ihr direkt nach der Arbeit zum Sport gehen. Meist kommt Ihr somit gar nicht erst in Versuchung Euch im Bett niederzulassen und einzuschlafen.

Wer direkt nach der Arbeit beim Sport war, der kann diesen Punkt auf der heutigen To-Do-Liste abhaken. Im besten Fall nehmt Ihr Euch die Sportkleidung schon direkt morgens mit zur Arbeit, sodass Ihr beim Einsteigen in Euer Auto direkt die gepackte Tasche vor Augen liegen seht. In der ein oder anderen Situation, in welcher Ihr mit Euch selbst ringt, ob es denn zum Sport geht oder nicht, kann dies der auslösende Faktor sein.

Ein belebendes Trainingsgefühl im neuen Outfit

Ebenso kann ein neues Sportoutfit motivieren. Gönnt Euch daher ab und an ein paar neue Sportschuhe, eine nette Hose oder ein aufregendes Top.

Sportkleidung sollte nicht nur modisch sein, sondern auch funktional. Achtet beim Kauf darauf stets hochwertige Materialien sowie passende Schnitt zu bevorzugen.

Die Kleidung sollte dem schweißtreibenden Sport standhalten, indem Ihr über eine gute Luftdurchlässigkeit verfügt. Zudem eignet sich Kleidung sehr gut, die Euch das Trainieren leichter macht. Ein Beispiel hierfür sind Oberteile, die an den Ärmeln über eine Handytasche verfügen.

Hier hinein könnt Ihr das Smartphone oder den MP3-Player stecken, um beim Sport Eure motivierende Musik zu hören. Laut der Cosmopolitan steigert die Ihre Leistung um einen beachtlichen Wert.

Motivierende Musik

Passend zu Eurem neuen Kleidungsstück mit praktischer MP3-Player Tasche gilt es, eine Playliste zusammenzustellen.

Wer eine Playliste nach eigenen Wünschen kreiert, findet sicherlich bei jedem Training ein Lied, das zum Gas geben antreibt. Ihr solltet diese Liste in regelmäßigen Abständen anpassen, um Lieder, welche Ihr nun genug gehört habt auszutauschen und neue Motivatoren zu schaffen. Meist ist es kaum zu glauben, was das eigene Lieblingslied auslösen kann.

In der Gruppe oder allein? – Die Vor- und Nachteile des Vereinslebens

Nun stellt sich die Frage, ob sich das Sporttreiben im Verein bzw. in der Gruppe oder allein besser für Euch eignet. Beide Arten haben immense Vorteile, von denen Ihr profitieren könnt. Daher sollen zunächst einmal die Vorteile des Vereinssports untersucht werden.

Die Gruppe dient dazu, Euch zu neuen Höchstleistungen zu bringen. Denn in der Gruppe habt Ihr stetig einen Antrieb. Wenn Euch die Motivation oftmals fehlt, könnt Ihr Euch mit einer gemeinschaftlichen Aktivität animieren.

Haltet mit den Teamkollegen und -Kolleginnen Kontakt über Telefon, WhatsApp oder andere Mitteilungsmessenger. Sicherlich werdet Ihr schon bald von einigen Freunden und Freundinnen gefragt, ob Ihr denn auch heute wieder am gemeinsamen Training teilhabt.

Diese Nachricht motiviert, denn die Vorfreude auf gemeinsame Erlebnisse, die zusammenschweißen, wächst. Oftmals kommt es, gerade in der Anfangsphase eines Trainings, zu schnellen Erfolgen. Wer dann glaubt, diese weiterhin in gleichem tempo steigern zu können, der wird schon bald feststellen, dass dies körperlich nicht möglich ist.

In der Gruppe könnt Ihr vom Erfahrungsschatz der „alten Hasen“ profitieren, die Euch mit eigenen Erfahrungen sowie Wissen weiterhelfen können. Zudem erhascht Ihr sicherlich ein paar Tipps, die Euch das Erreichen von neuen Zielen deutlich erleichtern.

Ebenso bringt der Vereinssport aber auch Nachteile mit sich. Wer in einem Verein Sport treibt, der sollte dies auch ernst nehmen. Flexibilität ist daher nicht mehr geboten, denn wenn ein Trainingstermin festgelegt ist, sollte dieser auch eingehalten werden.

Zudem gilt es einen Monatsbeitrag zu leisen, der an den jeweiligen Sport angepasst ist. Um Kosten zu sparen und dennoch mehrere verschiedene Sportarten ausprobieren zu können, bietet sich die Mitgliedschaft im fitnessverein an.

Zudem kann das Trainieren im Verein bzw. mit mehrere Teamkameraden, zu Leistungsdruck führen. Wenn Ihr ein kompetitiver Charakter seid, Euch also gerne mit anderen Menschen messen und nur ungern verliert, solltet Ihr Euch fragen, ob der Vereinssport für Euch geeignet ist. Schließlich sollte es mehr um den Spaß gehen, als darum die Erfolge der Team Kollegen und -Kolleginnen zu toppen.

Fotos: Photo by Danielle Cerullo on Unsplash, Photo by chuttersnap on Unsplash, Javier Sanchez Mingorance on 123RF, Александр Ермолаев on 123RF, Alena Ozerova on 123RF

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