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Das erste und frisch gewählte Jugendparlament (Jupa) von Pattensen hat seinen ersten Antrag veröffentlicht. Er ist online im Ratsinformationssystem der Stadt Pattensen nachzulesen. Im nächsten Sitzungslauf der politischen Gremien werden die Politiker darüber diskutieren. Die Stadtverwaltung hat eine Stellungnahme zu dem Antrag angekündigt, diese liegt aber noch nicht vor.
Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen wünschen sich eine Skatebahn und einen sogenannten Calisthenics-Park. Auf Anfrage erläutert Joshua Kimpioka aus Hüpede, der von den Jupa-Mitgliedern zum Jugendbürgermeister gewählt wurde, dass es sich dabei um eine Fitnessanlage unter freiem Himmel handelt.
„Wir haben uns das in Amerika abgeguckt“, sagt er. In so einem Park stehen keine aufwendigen Geräte, sondern es ist ein Bereich, der aus Sicherheitsgründen – um Verletzungen zu vermeiden – mit einem Gummiboden ausgelegt ist. An einfachen Geräten wie Klimmstangen aus Metall, die unterschiedlich ausgerichtet sind, können Fitnessübungen ausgeführt werden. Dabei wird das eigene Körpergewicht eingesetzt.
Nicht alle Jugendlichen wollen oder können ins Fitnessstudio
„Der Bedarf der Jugend an Fitness ist sehr groß“, betont Kimpioka. Nicht alle Jugendlichen hätten die Zeit, das Geld, die Transportmöglichkeiten oder die Neigung in ein Fitnessstudio zu gehen. Einen Vorteil der beantragten Skate- und Fitness-Anlage sieht das Jupa darin, dass die robusten Geräte das ganze Jahr über im Freien stehen können und damit immer zugänglich wären.
Jugendliche wollen Solarbänke wie vor dem Rathaus
Teil des Antrags ist auch das Aufstellen von Solarbänken bei der gewünschten Anlage. Das Jupa nennt als Vorbild die Solarbank vor dem Rathaus Pattensen, an der es möglich ist, mit einem mitgebrachten USB-Kabel sein Handy oder Tablet aufzuladen.
„Unterwegs ist das Handy oft plötzlich leer“, sagt Kimpioka. Wichtiger ist seiner Meinung nach aber ein anderer Faktor: „Der Fitnesspark soll ein Treffpunkt für Jugendliche werden.“ Dafür müsse es auch möglich sein, sich dort für längere Zeit einigermaßen bequem aufzuhalten. „Wir wollen nicht die ganze Zeit herumstehen oder auf dem Boden sitzen.“ Es wäre auch möglich, überdachte Bänke aufzustellen. Die können einerseits etwas Schutz beim schlechterem Wetter bieten, andererseits wäre die Fläche für die Solarelemente größer.
Beim DFB-Minispielfeld fehlen Bänke
Als Vergleich nennt er das Minispielfeld, das als Geschenk des DFB in Hüpede aufgestellt wurde. „Bei dem kleinen Soccerpark vom DFB fehlen Bänke in der Nähe, es fehlt ein Ort, um sich auszuruhen“, sagt Kimpioka.
Bei dem Wunsch nach mehr Solarbänken im Stadtgebiet habe sich das Jupa von „Plenergy“ anregen lassen, dem Planspiel zur Energiewende an der Ernst-Reuter-Schule (KGS) in Pattensen. „Es ist vielen Kindern und Jugendlichen wichtig, den Strom aus der Natur zu entnehmen“, hat der Jugendbürgermeister beobachtet.
Stadt hat alte Skateanlage abgebaut
In Pattensen-Mitte an der Rudolf-Harbig-Straße unweit des Motoball-Platzes gab es früher eine Skateranlage, die vor einigen Jahren von der Stadt abgebaut wurde. „Sie wurde nicht wirklich frequentiert“, sagt auf Anfrage Andrea Steding, Sprecherin der Stadt Pattensen. Sie sei auch oft beschädigt worden. „Der etwas abgelegene Standort hat offenbar zu Vandalismus verleitet.“ Die Anlage sei mehrmals wieder repariert worden, bis sich eine Reparatur nicht mehr gelohnt hätte. „Der Bedarf schien aber auch nicht mehr so da zu sein, das haben auch die Jugendpfleger bestätigt“, ergänzt Steding. „Deshalb wurde die Anlage abgebaut.“
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Von Kim Gallop
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