Thursday, March 19, 2020

Deutsches Team mit zwei Kasseler Kanuten bei WM erfolgreich

Deutsches Team mit zwei Kasseler Kanuten bei WM erfolgreich:

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Mit einem Medaillenregen ging für das deutsche Team am Sonntag die Kanu-Weltmeisterschaft zu Ende.

Im ungarischen Szeged trumpften am Freitag auch zwei Kasseler Kanuten auf. Felix Frank gewann im Kajak-Vierer Gold, Sarah Brüßler im Zweier Silber.

Zwei Tage nach seinem großen Triumph kann es Frank noch nicht so richtig fassen: „Es ist überwältigend. In meinem ersten Jahr im Nationalteam gleich Weltmeister zu werden, das ist etwas ganz Besonderes.“

Das deutsche Boot war über 1000 Meter als Titelverteidiger angetreten, allerdings hatten die Bundestrainer die Besetzung des Kajak-Vierers im Vergleich zum Vorjahr verändert. Zu Jakob Thordsen und Lukas Reuschenbach stießen Frank und Tobias-Pascal Schultz hinzu. Die beiden Neuen im Team kannten sich gut, in dieser Saison waren sie im Zweier schon zusammen erfolgreich. „Das war ein guter Plan der Trainer, der voll aufgegangen ist“, lobt der 26-Jährige die Zusammenstellung des Bootes.

Im Finale harmonierte das Quartett perfekt. Die Deutschen, die Russen und die Slowaken lagen lange Zeit dicht beieinander. Am Ende hatten Frank und seine Teamkollegen eine Sekunde Vorsprung auf Russland, die Slowakei wurde Dritter. „Während des Rennens habe ich gar nicht genau mitbekommen, an welcher Position wir lagen. Es spritzte mir hinten im Boot so viel Wasser ins Gesicht“, sagt Frank. „Erst im Ziel habe ich realisiert, dass wir Weltmeister sind.“ Da es für die Deutschen der einzige Wettkampf bei der WM war, hatten sie genug Zeit, den Titel zu feiern.

So jubeln Weltmeister: Der Kasseler Kanute Felix Frank (rechts) feiert mit seinen Teamkollegen (von links) Tobias-Pascal Schultz, Lukas Reuschenbach und Jakob Thordsen in Szeged die Goldmedaille.

© Foto: Ute Freise

Für Sarah Brüßler war es in Ungarn die zweite WM-Teilnahme. Und sie gewann ihre zweite Medaille. Nach Bronze 2018 im Kajak-Zweier holte sie diesmal im gleichen Boot Silber über 1000 Meter. Mit ihrer neuen Teamkollegin Tabea Medert hatte sie keinen Vorlauf, das Duo war direkt für das Finale qualifiziert. „Wir wussten daher nicht so richtig, wie die Gegner einzuschätzen sind. Das hat den Druck erhöht“, sagt Brüßler. Aber damit gingen die Deutschen gut um. Zunächst lagen sie mit Ungarn und Mexiko gleichauf, bis die Gastgeberinnen auf eine Bootslänge davonzogen. „Bei 500 Metern haben wir den Druck erhöht, und gemerkt, dass Mexiko das Tempo nicht mitgehen kann“, sagt Brüßler. Das Duo fing die Ungarn zwar nicht mehr ein, aber auch Silber war ein großer Erfolg.

Begeistert war Brüßler von der Stimmung bei den Rennen: „Die Atmosphäre an der Strecke war mega laut“, sagt die 25-Jährige. In Ungarn ist Kanu Volkssport. Die Tribünen an der Strecke hätten für Stadionatmosphäre gesorgt. Und Brüßler durfte diese noch in einem anderen Boot genießen. Auch im Einer über 1000 Meter stand sie im Finale. Und das Rennen war an Dramatik kaum zu überbieten. Vier Kontrahentinnen waren stets gleichauf. Zwischenzeitlich führte die Kasselerin, die für Karlsruhe startet, sogar. Am Ende belegte sie den vierten Platz – eine Zehntel fehlte zu Bronze. „Es war mein bestes Rennen über diese Distanz in diesem Jahr. Die Konkurrenz war sehr stark, ich habe alles gegeben. Daher bin ich dennoch zufrieden“, sagt die 25-Jährige.

Für die beiden Kasseler Kanuten steht am kommenden Wochenende noch die Deutsche Meisterschaft an, bevor die Saison beendet ist. „Der Fokus liegt dann auf den Olympischen Spielen im kommenden Jahr. Das wäre der nächste Schritt“, sagt Frank.

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