Thursday, March 19, 2020

Das sind die Trends im Wassersport

Das sind die Trends im Wassersport:

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Endlich ist der Sommer zurück! Passend zum Wetter waren wir in der vergangenen Woche am Bodensee unterwegs. Dort haben wir ein paar Wassersportarten ausprobiert, die das Team der Messe Interboot als diesjährige Trends präsentiert:

Stand-Up-Paddling

Im Vergleich zu anderen Wassersportarten ist Stand-Up-Paddling (SUP) relativ leicht zu erlernen – und es trainiert den ganzen Körper. Man stellt sich aufrecht auf das Surfbrett und paddelt mit dem Stechpaddel abwechselnd auf beiden Seiten. Schon nach wenigen Minuten zieht es leicht in den Oberarmen und auch die Beine machen sich bemerkbar. Schließlich muss man auf dem wackeligen Board erstmal das Gleichgewicht halten.

Schon seit Jahrtausenden wird Stand-Up-Paddling (SUP) zum Beispiel von Fischern auf Tahiti betrieben, im 20. Jahrhundert wurde es dann von Surflehrern entdeckt und hat sich immer weiter verbreitet. Heute ist die Sportart auch in Deutschland sehr beliebt.

Riesen Stand-Up-Paddling

Neu im Trend sind jetzt Riesen-SUPs. Dabei steht man mit mehreren Leuten auf einem großen Board und paddelt gemeinsam. Das erfordert Teamarbeit und Abstimmung untereinander.

Ein Riesen-SUP-Board kostet mehrere Tausend Euro, während die Einzel-Boards auch schon für einige hundert Euro zu haben sind. Viele Surf-Shops bieten mittlerweile aber auch einen Verleih an.

Tubing

Tubing ist eine reine Spaß-Sportart. Können muss man dafür – nichts. Dabei zieht ein Motorboot den Sportler in einem extra großen Schwimmreifen hinter sich her. Zuerst dauert es eine Weile, bis das lange Seil gespannt ist. Dann geht es mit einem Ruck los. Der Reifen schanzt über die Wellen, das Wasser spritzt ins Gesicht. Und ab und an hat man fast das Gefühl, hintenüber ins Wasser zu kippen – was auch keine Seltenheit ist.

Angeblich wurde Tubing Mitte des 20. Jahrhunderts in Thailand erfunden, berichtet das Team der Interboot-Messe.

Unterwasser-Scooter

Der Unterwasser-Scooter ähnelt einer kleinen Rakete mit einer Turbine und erleichtert Tauchern die Fortbewegung unter Wasser. Auf Knopfdruck startet der Motor. Festhalten – und schon zieht einen das Gerät ins Wasser hinein. Zuerst ganz gemächlich, da geht aber noch mehr: Zweiter Gang, dritter Gang. Wenn man die Spitze etwas nach unten neigt, geht es in die Tiefe hinunter.

Sieben Stundenkilometer schnell kann der Unterwasser-Scooter maximal fahren. Das klingt langsam, fühlt sich unter Wasser aber tatsächlich recht schnell an. Rund 1700 Euro kostet das Modell der Marke Seadoo. „Es gibt auch billigere Varianten für den Freizeitgebrauch“, sagt ein Mitarbeiter des Herstellers.

Hovercraft

Der Hovercraft ist ein Fahrzeug, das sowohl an Land als auch im Wasser fahren kann. Den Übergang vom Land aufs Wasser spürt man überhaupt nicht, denn das Gerät schwebt auf einer Art Luftkissen. Es berührt die Erdoberfläche also nie. Die Idee eines Luftkissenfahrzeugs wurde schon 1875 als Patent angemeldet. In den 1950er Jahren wurde dann das erste funktionstüchtige Modell gebaut.

Am Bodensee kommt – allerdings nur mit Ausnahmegenehmigung – ein Hovercraft zum Einsatz, das für den Rennsport gedacht ist: Das Fahrzeug hat 300 PS. Es gibt aber auch Hovercrafts für den Freizeitbedarf mit 60 bis 100 PS, sie kosten zwischen 10.000 und 20.000 Euro. „Das sind dann ähnliche Motoren wie bei einem Jetsky“, erklärt Renn-Fahrer Klaus Bönighausen. In Slowenien und Portugal gebe es auch schon Parks, in denen Touristen Hovercrafts ausprobieren können.

160 Stundenkilometer schnell kann Bönighausen mit seinem Fahrzeug fahren. Mit einem Mitfahrer begnügt er sich aber mit Tempo 80. Der See ist ruhig, es sind kaum Wellen zu spüren. Beinahe schwerelos gleitet der Hovercraft über die Wasseroberfläche. Bönighausen fährt ein paar Schleifen, er legt sich in die engen Kurven. Eine Bremse hat das Fahrzeug übrigens nicht – man muss es „ausrollen“ lassen.

Foiling

Für eines reicht der Wind an diesem Tag leider nicht aus: Foiling. Das ist eine spezielle Art des Segelns, bei der die Boote mit Tragflächen komplett aus dem Wasser abheben – je weniger im Wasser ist, desto höher ist das Tempo. Nach Angaben der Interboot-Messe „flogen“ die ersten Katamarane beim 34. America’s Cup 2013.

„Das kommt jetzt immer mehr“, sagt Jörg Diesch, Segel-Olympia-Sieger von 1976. Er selbst sei noch nie „gefoilt“, erzählt er, als er die Segel auf seinem „normalen“ Segelboot einholt. „Ich will das aber unbedingt mal ausprobieren.“

500 Aussteller auf der Interboot

Die Messe Interboot findet vom 23. September bis 1. Oktober in Friedrichshafen statt, sie hat täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Die Tageskarte kostet 12 Euro.

Rund 500 Aussteller aus 20 Ländern präsentieren sich auf der Messe. Dabei geht es um Segel- und Motorboote, aber auch um Trendsportarten wie Kiten und Wakeboarden. Am ersten Wochenende gibt es außerdem eine Hovercraft-Show.

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